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Stiftung Warentest und ADAC
Trekking-Bikes im Test - zweimal bricht der Rahmen

Trekking-Bikes im Test - zweimal bricht der Rahmen - Stiftung Warentest & ADAC
Bei Trekkingrädern gibt es Licht und Schatten. FOTO: ADAC/Ralph Wagner
Düsseldorf. Zwei Räder mit Rahmenbruch, fünf mit erheblichen Mängeln bei Fahrstabilität mit Gepäck und Haltbarkeit: Von 20 Modellen im aktuellen Trekkingfahrrad-Test erreichten nur zwölf das Testurteil "gut".  Von Holger Holzer

Fast jedes dritte in Deutschland verkaufte Fahrrad ist ein Trekking-Bike. Knapp 750 bis 1000 Euro kosten gängige Modelle. Doch nicht alle sind ihr Geld wert, wie die Stiftung Warentest jetzt gemeinsam mit dem ADAC ermittelt hat.

Insgesamt 20 Trekking-Räder, jeweils zehn für Damen und Herren, haben die Tester unter die Lupe genommen. 12 Mal gab es am Ende die Note "gut", aber zweimal auch ein "mangelhaft". Die Herrenmodelle von Gudereit (LC-45, 800 Euro) und Pegasus (Opero SL, 750 Euro) fielen mit Rahmenbrüchen durch.

Kalkhoff fährt Doppelsieg ein

Bestes Herrenrad im Vergleich war das Endeavour 27 von Kalkhoff für 900 Euro. Es überzeugte mit guter Fahrstabilität – sowohl beladen als auch unbeladen, bot hohen Komfort und leistet sich darüber hinaus keine Schwächen bei Sicherheit und Haltbarkeit.

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Ebenfalls "gut" schnitten die Modelle Raleigh Rushhour 3.0 Disc (900 Euro), Kreidler Raise RT6, Stevens Savoie (900 Euro) und Viktoria Trekking 6.7 (900 Euro) ab.

Bei den Damenrädern lag ebenfalls das Kalkhoff-Modell Endeavour 27 an der Spitze, gefolgt vom Kreidler Raise RT6 (800 Euro) und dem KTM Life Space (900 Euro).

Die Bewertung "gut" erhielten zudem die Modelle Pegasus Opero SL (750 Euro), Raleigh Rushhour 3.0 Disc (900 Euro), Stevens Savoie (900 Euro) und Victoria Trekking 6.7 (900 Euro).

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Wichtigster Unterschied zu den jeweiligen Herrenmodellen ist die spezielle Rahmenform mit tieferem Durchstieg. Beim Fahrverhalten in unbeladenem Zustand schnitten die Damenversionen häufig besser ab als die steiferen Herrenmodelle. Mit Gepäck hingegen wurde die Stabilität geringfügig bis deutlich schlechter. Dafür zeigten sich die Herrenräder weniger bruchfest. 

>>>Details zu den Testergebnissen lesen Sie hier

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(SP-X)
 
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