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Feuerrotes Spielmobil

Das fällt auf Er ist schnittig, modern und hat dabei etwas haifischartiges. Mit seinem großen Kühlergrill und den schmalen Scheinwerfern sieht der Mazda2 schon im Stand aggressiv aus. Das auffällige Rubinrot des Testwagens (750 Euro extra) verstärkt diesen Eindruck noch. Passenderweise ziert das bullige Heck eine Dachantenne in Haifischflossenform, die leider in jedem Tunnel den Dienst quittiert. Im Innenraum Luxus pur - Teillederausstattung, bequeme beheizbare Sitze, übersichtliche Armaturen, viele Bedienelemente am Lenkrad, Bordcomputer und ein Navi mit Sieben-Zoll-Display. Auf den Rücksitzen wird es eng, der Kofferraum dagegen bietet ausreichend Platz für Einkäufe oder Gepäck für Zwei. So fährt er sich Der Testwagen, das Sondermodell Kizoku Intense, ist im Stadtverkehr wendig, auf der Autobahn erstaunlich leise und bequem wie ein Großer. Unter der Haube werkelt ein 115 PS starker Benziner, der erst im oberen Drehzahlbereich seine Energie entwickelt und ansonsten erstaunlich zahm daherkommt. Erst bei 150 km/h aufwärts merkt man, dass der Kleine noch Reserven hat. Der komfortable Japaner kommt mit 5,6 Litern Super aus. Er ist vollgestopft mit Elektronik und Assistenzsystemen. Hervorzuheben sind die serienmäßige Start-Stop-Automatik, ein Motorstartknopf und ein Touring-Computer. Gegen Aufpreis gibt es Licht- und Regensensoren, Totwinkelwarner, Fernlichtassistent, Müdigkeitserkennung und einen City-Notbremsassistent, der auch Unfälle beim Rangieren und Einparken verhindern soll. Ein (entbehrliches) farbiges Head-up-Display, Ausparkhilfe und Spurhalteassistent sowie eine Rückfahrkamera sind gegen Aufpreis ebenfalls an Bord. Das kostet er Billig ist der kleine Japaner nicht: Den Mazda2 gibt es ab 12.890 Euro, das Sondermodell Kizoku Intense ist mit 90 PS ab 20.190 Euro zu haben, der Testwagen mit Sonderfarbe und Navi kostet 23.030 Euro. Für den ist er gemacht Der Mazda2 ist ideal für Singles und Paare, die Spaß an auffälligem Design, viel Komfort und einem dicken Sicherheitspaket haben. In der Grundausstattung ist er auch für Fahrer, die mit weniger Luxus zufrieden sind, eine Alternative. Von Ilka Platzek

Dieser Wagen wurde der Redaktion zu Testzwecken von Mazda zur Verfügung gestellt.

Quelle: RP
 
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