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Handliches Mini-SUV

Das fällt auf Mit dem CX-3 ist Mazda ein Wurf gelungen. Die Japaner wollen mit dem SUV den Markt der Crossover-Modelle im Kleinwagen-Segment erobern, den sie für einen der am schnellsten wachsenden Fahrzeugklassen Europas halten. Für den Wettkampf bringt der CX-3 einige überzeugende Argumente mit. Vor allem fällt das funktionale, intuitiv zu erfassende Bedienungssystem auf. Die Menüführung funktioniert auch ohne Handbuch. Navigations- und Entertainmentsysteme und der Bordcomputer lassen sich in der Testvariante über Tasten am Lenkrad, Drehschalter auf der Mittelkonsole oder per Sprachsteuerung bedienen. Es sind die Details, die die Nutzerfreundlichkeit unterstreichen. So färbt sich im Navigationsmenü die aktuelle Angabe der Geschwindigkeitsbegrenzung rot ein, wenn man die Grenze überschreitet. Navigations- und Entertainment-Menü sind immer durch eine eigene Taste direkt erreichbar. Von Jürgen Grosche

So fährt er sich Der Fahrkomfort überzeugt. Der Wagen hält mit seinem Allradantrieb (Testversion) sauber jede Spur. Die Innendesigner haben zudem auf Ergonomie Wert gelegt, die Sitze schmiegen sich dem Rücken an. Alle Tasten sind gut erreichbar und lassen sich problemlos bedienen. Vor allem im Stadtverkehr bewährte sich der Testwagen mit seinem sparsamen Dieselmotor, bei der Autobahnfahrt steigt der Verbrauch indes spürbar. Hier kommt auch die 105-PS-Variante schnell an ihre Grenzen. Das kostet er Der CX-3 ist ab 17.990 Euro zu haben ("Skyaktiv-G 120" mit 120 PS). Alle Motorisierungen sind serienmäßig mit einer Start-Stopp-Automatik ausgestattet. Ab der Version "Skyaktiv-G 150" (ab 24.790 Euro ) baut Mazda sein Energie-Rückgewinnungssystem "i-Floop" ein, das Bremsenergie in die elektrischen Systeme einspeist. Die Testvari-ante in der "Exclusive-Line" bietet für 25.210 Euro zudem Extras wie Metallic- und Sonderlackierung oder ein kostenloses Karten-Update fürs Navi für drei Jahre.

Für den ist er gemacht Sportlich wirkt der CX-3 allein schon durch die weit nach hinten versetzte Fahrgastzelle, die durch die schwarzen D-Säulen noch schlanker wirkt. Wer auch sportlich fahren mag, sollte nicht an der Motorisierung sparen.

Dieser Wagen wurde der Redaktion zu Testzwecken von Mazda zur Verfügung gestellt.

Quelle: RP
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