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Japaner mit Schönheitsfehlern

Das fällt auf Der überarbeitete Mitsubishi Outlander fällt direkt durch seine neu gestaltete Frontpartie auf. Das Drei-Diamanten-Markenlogo ist zwar weiterhin mittig platziert, es wird jetzt aber von zwei Chromspangen eingeschlossen, die sich bis zu den Scheinwerfern ziehen und mit diesen eine Einheit ergeben. Zusammen mit den neuen breiteren Stoßfängern mit silberfarbenem Unterfangschutz vorne und hinten, den schwarzen Kotflügelverbreiterungen und einer weiteren Chromstange zwischen den LED-Rückleuchten ergibt sich insgesamt ein frischeres und moderneres Gesamtbild. Von Margarethe Heiles

So fährt er sich Würde man jegliche Fahrhilfen in der höchsten Ausstattungsstufe des Outlanders auslassen, wäre es ein sehr bequemes und gut fahrbares SUV. Den Fahrzeugbauern ist es gut gelungen, die Fahrgeräusche und Vibrationen einzudämmen. Doch es gibt einige Schönheitsfehler, die zunächst bei der Navigation auffallen. Obwohl der Outlander erst seit September bei den Händlern steht, erkennt das Navigationsgerät Autobahnabschnitte nicht, die bereits Ende 2014 eröffnet worden sind. Zudem irritiert die teils falsche Grammatik ("bleiben Sie auf die A57"). Wen das ständige Piepen der Assistenzsysteme nervt, muss damit leben. Denn ausschalten lässt sich höchstens der Spurhalteassistent - und das auch nur bis zur nächsten Fahrt. Dann springt er wieder automatisch an. Das kann durchaus nervig werden - wenn man beispielsweise in eine scharfe Kurve fährt, und das Auffahrwarnsystem anschlägt, weil es ein in der Kurve stehendes Verkehrsschild als Gefahr erkennt.

Das kostet er In der günstigsten Version als Benziner gibt es den Outlander ab 23.990 Euro. Das Top-Modell als Diesel mit Automatik und Allradantrieb kostet ab 41.490 Euro. Für den ist er gemacht Da der Outlander im Vergleich zur deutschen und schwedischen Konkurrenz vor allem durch seinen niedrigen Preis und akzeptablem Kraftstoffverbrauch auffällt, eignet er sich für kleinere und größere Familien (mit bis zu sieben Sitzen), die keinen großen Wert auf viel Technik legen. Wer auf Assistenzprogramme verzichten kann - wie in der günstigsten Variante - macht mit dem Outlander nichts falsch. Dieser Wagen wurde der Redaktion zu Testzwecken von Mitsubishi zur Verfügung gestellt.

Quelle: RP
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