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Fahrbericht Jeep Renegade
Power im Großstadt-Dschungel

Der neue Jeep Renegade
Der neue Jeep Renegade FOTO: Hersteller
Düsseldorf. Wer bei Jeep immer noch an wuchtige Geländefahrzeuge denkt, die nur auf versumpften Urwald-Wegen ihre Daseinsberechtigung haben, wird verblüfft sein, wenn der Blick auf den neuen Jeep Renegade fällt. Von Jürgen Grosche

Die aktuellen Jeeps aus dem Fiat-Chrysler-Konzern haben nur noch wenig mit dem legendären Militärwagen der US-Armee gemein.

Äußerlich erinnert das Stadt-SUV eher an ein Spielzeugauto. Früher kennzeichneten Ecken und Kanten die Karosserie, mittlerweile dominieren abgerundete Formen. Trotzdem hat es Jeep geschafft, das wuchtige Auftreten, das den Wagen geländegängig erscheinen lässt, beizubehalten. Der Hersteller bezeichnet das als "DNA" - "mit dem Drang ausgestattet, sich in der Wildnis zu behaupten". Der Wagen sei "bereit für den Großstadt-Dschungel".

So fährt sich der Jeep Renegade

Trend-Segment Mini-SUV FOTO: Hersteller

Wir fahren einen Jeep Renegade Limited 1.4 MultiAir. Gleich beim Start fällt auf, wie ungewöhnlich leise der Motor surrt. Ein Geländewagen muss nicht mehr rumpeln. Die 140-PS-Maschine hat allerdings etwas Mühe, das 1,4 Tonnen schwere Gefährt in Schwung zu bringen. Wer sich auf der Piste und im Gelände mehr Power sehnt, sollte daher eher die 170-PS-Variante wählen.

Ansonsten lässt der Jeep in Sachen Fahrkomfort nichts zu wünschen übrig. Der Renegade nimmt jede Kurve souverän und gibt als SUV dem Fahrer das Gefühl, den vollen Überblick zu haben. Das Cockpit lässt sich intuitiv bedienen und das Kofferraumvolumen bei umgeklappten Rücksitzen fast vervierfachen. Kleine Mankos: Bei den Testfahrten erkennt das Audiosystem den iPod nicht immer; das Cockpit gibt ab und zu den Warnhinweis, dass die Berganfahrthilfe oder die Start-Stopp-Automatik deaktiviert sind.

Das kostet der Jeep Renegade

Die Einstiegsvariante, ein Renegade Sport mit 110 PS, Fünfgang-Schaltgetriebe und 1,6-Liter-Maschine, ist bereits für 19.900 Euro zu haben. Das Spitzenmodell, der 2,0-Liter-Diesel MultiJet mit Allradantrieb und 170 PS, kostet 33.500 Euro.

Für wen ist der Renegade gemacht

Im Gelände, auf hügeligen Abschnitten oder Landschaftswegen kann der Renegade seine Offroad-Qualitäten ausspielen. Im Stadtverkehr punktet er mit seinem Fahrkomfort und dem geräumigen Innenraum.

Dieser Wagen wurde der Redaktion zu Testzwecken von Fiat zur Verfügung gestellt.

Fotos vom Jeep Renegade gibt es hier.

Quelle: RP
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