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Konferenz "Black Hat"
Hacker warnt die Autoindustrie

Konferenz "Black Hat" - Hacker warnt die Autoindustrie
FOTO: dpa, Oliver Berg
Las Vegas. Auf der Computerkonferenz "Black Hat" kommen einige der besten Hacker der Welt zusammen. Einer von ihnen mahnt jetzt die Autoindustrie zur Verbesserung ihrer Sicherheitsmaßnahmen. Zuvor war er in die Systeme eines fahrenden Autos eingebrochen.

Autohersteller müssen nach Einschätzung eines Fachmanns noch stärker an der Sicherheit ihrer vernetzten Fahrzeuge arbeiten. "Autohersteller sagen, ihre Wagen werden sicherer und sie arbeiten härter", sagte Chris Valasek am Mittwochabend auf der Hackerkonferenz "Black Hat" in Las Vegas. In manchen Bereichen hinkten die Autobauer allerdings noch hinterher. Valasek hatte es vor wenigen Wochen gemeinsam mit dem Sicherheitsfachmann Charlie Miller geschafft, ein fahrendes Auto aus der Ferne zu manipulieren.

"Hört auf zu sagen, dass eure Geräte nicht hackbar sind", sagte Valasek in Richtung der Autobauer, wie das "Las Vegas Review Journal" berichtete. Valasek ist Direktor für Fahrzeugsicherheitsforschung bei der Beratungsfirma IOActive.

Nachdem Miller und Valasek ihren Hack öffentlich gemacht hatten, rief der Autobauer Fiat Chrysler Automobiles (FCA) 1,4 Millionen Jeep in den USA zurück. Die beiden Hacker hatten sich über das Internet mit dem Unterhaltungssystem des Jeeps verbunden. Von dort drangen Miller und Valasek tiefer in die Steuerungssoftware des Autos vor und programmierten das System so um, dass sie die Kontrolle über den Wagen bekamen.

(dpa)
 
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