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Leichtgewicht mit Geschichte

Das fällt auf Brav war gestern: Anstatt in Würde zu altern, wurde der MX-5 einer Verjüngungskur unterzogen. Mehr als ein Vierteljahrhundert nach dem ersten Modell vereint die neue Generation endlich wieder das, was man von einem Sportwagen seiner Klasse erwartet: Die geschwungenen Linien des Vorbaus erinnern an die britischen Roadsters der 1960er Jahre, die aggressiv wirkenden Scheinwerfer und das sportlich-kompakte Auftreten vermitteln sogar im Stehen ein Gefühl von Dynamik. Auch die inneren Werte überzeugen: Analoge, chromumrandete Instrumente, ein lederbezogenes Lenkrad mit roten Ziernähten und bequeme Ledersportsitze verbinden Funktionalität mit nostalgischem und puristischem Design. Von Lena Verfürth

So fährt er sich Zwar hat der getestete Mazda MX-5 Skyactiv-G "nur" 131 PS, ist mit 1050 Kilogramm aber so leicht, dass er schnell antritt und agil reagiert. Über 100 Kilogramm hat er im Vergleich zum Vorgänger abgespeckt. Kein Schnickschnack stört das Fahrvergnügen oder schlägt aufs Gewicht. Auch wenn man gefühlt nur eine Handbreit über dem Boden sitzt, hat man einen guten Rundumblick und sitzt bequem im Mittelpunkt des Fahrzeugs. Die sogenannte Skyactiv-Technologie mit Benzindirekteinspritzer und das agile Fahrwerk sorgen dafür, dass man sich in jede Kurve schmeißen möchte.

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Das kostet er Den neuen Mazda MX-5 gibt es in vier Ausstattungsvarianten. Zur Basisversion Prime-Line, die ab 22.990 Euro erhältlich ist, gehören unter anderem LED-Scheinwerfer mit automatischer Leuchtweitenregulierung, ein Multi-Informations-Display mit Touring-Computer und ein Audio-System mit vier Lautsprechern. Weitere Ausstattungsmöglichkeiten wie Ausparkhilfe, Sportfahrwerk oder ein speziell zugeschnittenes Bose-Sound-System sind für die anderen Linien verfügbar. Das teuerste Modell kostet ab 28.990 Euro.

Für den ist er gemacht Als Spaßmobil für Fahrer mit Lust an handlicher Dynamik erfüllt der MX-5 alle Voraussetzungen. Nicht geeignet ist er für Großeinkäufe. Dafür ist er zu kompakt gebaut. Auch für stundenlange Fahrten zu zweit ist er nicht uneingeschränkt empfehlenswert, zumindest dann nicht, wenn der Beifahrer Wert auf Beinfreiheit legt. Dieser Wagen wurde der Redaktion zu Testzwecken von Mazda zur Verfügung gestellt.

Quelle: RP
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