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Luxuriöser Kraftprotz

Das fällt auf Hier ist ein SUV noch das, was der Name verspricht: ein Sport Utility Vehicle, geeignet für Fahrten durch wildes Gelände. Der 2017er Jeep Grand Cherokee kommt wuchtig daher, mit einem Kühlergrill, der jedem Wildschwein bei der Offroad-Tour Respekt einjagt. Auf solche Fahrten ist der Luxus-Geländewagen aus dem Hause Chrysler sehr gut vorbereitet - mit einer ausgefeilten technischen Ausstattung, die mit speziellen Diagnose-Anzeigen im Display überwacht werden kann. Im deutschen Alltag dürfte der Jeep indes wohl eher als geräumige Familienkutsche zum Einsatz kommen, in der sich die Kinder durch das Entertainmentsystem mit Monitoren in den Rückenlehnen der Vordersitze, Headsets und Fernbedienung bespaßen lassen. Per Knopfdruck öffnet und schließt sich die Heckklappe, die Sitze lassen sich in alle Richtungen einstellen. Von Jürgen Grosche

So fährt er sich Mit Acht-Gänge-Automatikgetriebe und 250 PS hängt man beim Start an der Ampel jeden folgenden Wagen ab. Von der Kraftmeierei hört man allerdings nichts - Motorgeräusche werden durch das ANC-System (Active Noise Cancellation) sehr gut gefiltert. Der Spurhalteassistent hält den Wagen sauber auf Linie, wenn man auf enger Piste das breite Gefährt zu nah an die Ränder steuert. Geländefahrten werden mit Allradantrieb und wählbaren Modi für Situationen wie Schnee, Sand, Matsch oder felsigen Grund zum sicheren Vergnügen. Trotz eines stolzen Dieselverbrauchs von mehr als neun Litern kommt man ziemlich weit - in den Tank passen immerhin 93,5 Liter.

Das kostet er Für fast 82.000 Euro bietet das Testmodell feinen Luxus mit einigen technischen Assistenten, hochwertiger Ausstattung, Panorama-Glasdach und vielem mehr. Im Testwagenpreis enthalten ist auch das Entertainmentsystem (1990 Euro) oder eine luxuriöse Innenausstattung mit Laguna-Leder und anderem Schnickschnack (4990 Euro).

Für den ist er gemacht Der ideale Nutzer braucht den Grand Cherokee wochentags, um seine Familie standesgemäß und gut unterhalten ans Ziel zu bringen und am Wochenende, um jenseits der Leitplanke den wilden Mann zu markieren.

Dieser Wagen wurde der Redaktion zu Testzwecken von Jeep zur Verfügung gestellt.

Quelle: RP
 
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