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Wenig Kosten, viel Freiheit
Auf dem 50ccm Motorrad durchstarten

Pure Fahrfreude - die BMW R nineT
Pure Fahrfreude - die BMW R nineT FOTO: Hersteller
Düsseldorf. Mit einem 50ccm Motorrad sind Personen ab dem 15. Lebensjahr mobil. Vor allem Jugendliche nutzen Mopeds für Fahrten zur Schule, zu Freunden und zu Events.

Hersteller wie Simson, Kawasaki, Beta, Sherco oder Derbi produzieren die wendigen Zweiräder mit einem Sitzplatz.

Ab 15. Lebensjahr dürfen Jugendliche ein 50ccm Motorrad fahren. Die Bedingungen sind einfach und überschaubar. Bei einer Fahrschule absolvieren Sie eine theoretische Ausbildung. Diese umfasst mindestens 6 doppelte Unterrichtsstunden (90 Minuten), die mit einer theoretischen Prüfung enden. Praktische Erfahrungen sammeln Fahranfänger direkt auf dem Moped. Dafür sehen die Fahrschulen ebenfalls eine Doppelstunde (90 Minuten) vor. Danach sollten Bremsen, Wenden, sicheres Fahren und Ausweichen klappen. Am Ende des erfolgreichen Kurses erhält der Fahrschüler eine Moped-Prüfbescheinigung, die unbefristet gilt. Diese berechtigt zum Führen eines Kleinkraftrads.

50ccm Motorrad: Tunen nicht gestattet

Ohne Prüfbescheinigung dürfen Personen mit einem 50 ccm Motorrad unterwegs sein, die vor dem 1. 4. 1965 geboren sind. Das Moped fährt nicht schneller als 25 km/h. Viele Jugendliche reizt es, das Zweirad zu tunen. Durch Schrauben und Basteln erhöhen Sie die Geschwindigkeit des Mopeds. Doch das birgt viele Risiken. Die Hersteller konzipieren die Teile des Kleinrollers für geringe Geschwindigkeiten, sodass sich der Fahrer selbst, seine Umwelt und Mitmenschen durch technische Manipulation gefährdet.

Geringe Kosten und dennoch Fahrspaß

Auch mit geringer Geschwindigkeit kann das Fahren auf einem Kleinkraftrad Spaß machen. Vor allem dann, wenn die Unterhaltungskosten niedrig sind. Für ein 50ccm Motorrad entfällt die Kraftfahrzeugsteuer. Die zumeist sehr aufwendige Tüv-Kontrolle bleibt Besitzern eines Mopeds ebenfalls erspart. Einmal jährlich entstehen Kosten für die Haftpflichtversicherung. Jedes 50ccm Motorrad benötigt im Verkehr ein Versicherungskennzeichen. Es kostet 60 Euro im Jahr. Wer später auf ein Motorrad mit größerem Hubraum umsteigen möchte, benötigt dafür den Führerschein Klasse A 1.

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