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Ausrüstung mit Protektoren
Die richtige Motorradbekleidung erhöht den Fahrkomfort

Die neue BMW S 1000R - für das Tier in dir
Die neue BMW S 1000R - für das Tier in dir FOTO: fbn
Düsseldorf. Geeignete Motorradbekleidung schützt den ganzen Körper. Sie besteht aus mehreren Teilen, die einzeln oder als Kombi im Handel erhältlich sind.

Vorgeschrieben ist lediglich ein Schutzhelm nach DIN-Norm. Im eigenen Interesse sollte ein Fahrer auf spezielle Motorradbekleidung wie Hose, Jacke, Stiefel, Nierengut und Handschuhe jedoch ebenfalls nicht verzichten.

Unabdingbares Zubehör der Motorradbekleidung sind Handschuhe aus Leder, die jeden einzelnen Finger bedecken. Reflexmäßig fängt der Fahrer den Sturz mit den Händen ab, sodass ohne Schutz die Gefahr komplizierte Handverletzungen steigt. Ein Nierengurt unterstützt die Rückenmuskulatur des Fahrers. Gleichzeitig wärmt er die empfindliche Körperregion der Nieren. Gute Nierengurte sind aus Stechmaterial gearbeitet und liegen wie ein Stützkorsett auf dem Körper. Stahl und Kunststoff verstärken geeignete Motorradstiefel. Idealerweise reichen sie bis zu den Knien. Vorgeschrieben ist das Tragen eines Motorradhelms. Dieser sollte der europäischen Norm ECE 22-05 entsprechen.

Motorradbekleidung mit sicherem Airbag

Gute Motorradbekleidung schützt den Fahrer zudem vor Wasser, Wind, Hitze und Kälte. Sie ist atmungsaktiv, ohne zu viel Wärme abzuleiten. Materialien wie Leder und Cordura kombiniert mit Goretex und Sympatex haben sich bewährt. Jacken und Hosen sowie Kombianzüge aus diesen Stoffen erfüllen die Anforderungen an eine sinnvolle Motorradbekleidung. In den 1970er-Jahren begann die Entwicklung einer Motorradjacke mit Airbag. Ausgestattet ist sie mit einem Verankerungskabel und einer gefüllten Kohlendioxid-Patrone. Das Kabel wird am Motorradrahmen befestigt. Beim Aufprall auf eine feste Oberfläche bläst sich die Motorradjacke automatisch auf.

Gute Protektoren sind nach Norm gefertigte Produkte

Brauchbare Motorradbekleidung besitzt zusätzlich eingearbeitete Protektoren. Sie schützen Schultern, Rippen und im Rückenbereich die Wirbelsäule bei einem Sturz. Die europäische Norm EN 1621 beschreibt die notwendigen Eigenschaften. Nicht zu verwechseln sind die standardisierten Protektoren mit Schutzpolstern aus Schaumstoff in einer Motorrad Lederjacke. Diese fangen im Falle eines Unfalls die Energie ebenfalls ab, sind aber weniger wirkungsvoll als die genormten Teile. In Motorradhosen sollten Knieprotektoren eingearbeitet sein. Sie schützen das Gelenk besser als einfache Lederjeans.

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