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Teils teurer als Neukauf
Autovermietern Abzocke bei Kindersitzen vorgeworfen

Autovermietern Abzocke bei Kindersitzen vorgeworfen
Besonders die großen Vermieter, so die Grünen, nehmen hohe Gebühren für Kindersitze. FOTO: dapd, dapd
Saarbrücken. Wer zu einem Mietwagen einen Sitz für seine Kinder benötigt, zahlt einem Zeitungsbericht zufolge offenbar kräftig drauf. Familien müssten zum Teil mehr als 70 Prozent der Auto-Miete zusätzlich für Kindersitze ausgeben.

Das berichtete die "Saarbrücker Zeitung" unter Berufung auf einen Test der grünen Bundestagsfraktion. Demnach war der Aufpreis für eine Sitzerhöhung manchmal teurer als eine Neuanschaffung im Laden.

Dem Bericht zufolge fragten die Grünen bei führenden Autovermietern an den Flughäfen in Berlin-Tegel, in München, Saarbrücken und Köln-Bonn jeweils den Preis für einen Golf oder Astra plus Kindersitz ab.

Besonders die großen Anbieter würden abzocken, sagte der Grünen-Verbraucherexperte Markus Tressel der Zeitung. "Das geht schon in Richtung Wucher, wenn Sitzerhöhungen, die 15 Euro kosten, für 20 Euro am Tag vermietet werden."

(AFP)
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