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Defekte Airbags
BMW ruft knapp 34.000 Autos zurück

Defekte Airbags: BMW ruft knapp 34.000 Autos zurück
BMW ruft fast 34.000 Autos zurück (Archivfoto). FOTO: ap, Matthias Schrader
München. Defekte Airbags machen dem Autobauer BMW zu schaffen. Ein Programmierfehler verhindert mitunter, dass bei einem Unfall der Airbag nicht auslöst. Jetzt ruft das Unternehmen fast 34.000 Autos zurück.

Die Aktion betrifft BMW und die Tochter Rolls-Royce. Wegen eines Programmierfehlers würden bei einem Frontalzusammenstoß oder Auffahrunfall falsche Daten an den Airbag übermittelt, so dass er mitunter nicht auslöse.

Bei einem Unfall in China sei ein Fahrer ums Leben gekommen, sagte ein BMW-Sprecher am Mittwoch. Betroffen seien 33.600 BMW 7er, BMW 5er GT und Rolls-Royce Ghost, die zwischen Dezember 2011 und Juni 2012 gebaut wurden. Die meisten seien in China unterwegs, in Deutschland seien 2300 Autos betroffen.

Die Halter würden unverzüglich informiert, der Austausch des Airbag-Sensors in der Werkstatt dauere drei Stunden, sagte der Sprecher. Das Problem habe nichts mit der "Takata-Thematik" zu tun. Um sofort zu erfahren, ob ihr Fahrzeug betroffen ist, könnten Kunden auch eine BMW-Werkstatt fragen oder ihre Fahrgestellnummer im Internet eingeben.

(hebu/dpa)
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