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Elektroauto der Superlative
Fisker Emotion - autonom, schnell und sehr teuer

Fotos: Super-Elektroauto mit 600 Kilometern Reichweite
Fotos: Super-Elektroauto mit 600 Kilometern Reichweite FOTO: Fisker
Düsseldorf. Mit dem Emotion will Henrik Fisker 2018 ein Elektroauto der Superlative auf den Markt bringen. Das Fahrzeug soll autonom fahren und über 600 Kilometer Reichweite bieten. Einen Preis gibt es auch schon.

2018 will der Autodesigner Henrik Fisker mit dem Emotion ein neues Elektroauto auf den Markt bringen, das in vielen Punkten aktuellen E-Mobilen überlegen sein soll. Neben einigen technischen Highlights hat der Däne nun auch einen Preis für seine Wunder-Flunder verraten.

Es handelt sich um einen flach bauenden, sportlichen Viertürer mit gegenläufig nach oben öffnenden Türen.

Der geräumige und luxuriöse Innenraum soll eine enorme Beinfreiheit im Fond bieten. Markante, sichelförmige LED-Adaptivscheinwerfer und eine mit vielen kleinen Luftöffnungen dramatisch inszenierte Front versprechen gehobene Dynamik. Rund 260 km/h soll der Flitzer schnell werden.

Faraday Future zeigt Elektro-Modell FF 91 FOTO: Faraday Future

Fiskers Firma Nanotech hat eine neue Technik entwickelt, die vergleichsweise kleine Stromspeicher mit hoher Speicherkapazität erlauben. Die Batterien sollen kostengünstiger als zum Beispiel die von Tesla verwendeten Lithium-Ionen-Zellen sein. Stattdessen kommen beim Emotion Supercaps auf Graphen-Basis zum Einsatz.

Über 600 Kilometer Reichweite

Fisker verspricht ein Reichweitenfenster von über 400 Meilen, was mindestens 640 Kilometern entspricht. Außerdem soll die Ladezeit kurz sein. Dank einer sogenannten UltraCharger-Technik kann Strom für 160 Kilometer Reichweite in nur neun Minuten in die Batterien gepumpt werden.

Darüber hinaus hat Fisker angekündigt, das Fahrzeug mit einer Technik auszustatten, die autonomes Fahren auf gehobenem Niveau erlaubt.

Opel Ampera-e - 500 Kilometer ohne Tanke FOTO: Opel

Zur Ausstattung gehören unter anderem ein in der Windschutzscheibe verstecktes, laserbasiertes Radarsystem (LiDAR) sowie Kameras in den Außenspiegeln. Konkrete Angaben über den Autonomie-Level macht Fisker allerdings nicht.

Bei der aerodynamisch optimierten Karosserie sollen zudem Aluminium und Carbon zum Einsatz kommen, was ein besonders niedriges Gewicht verspricht. Unter anderem sparen die Aluminium-Carbon-Verbundräder gut 40 Prozent im Vergleich zu konventionellen Konstruktionen an Gewicht.

Auf der Basis wäre auch ein SUV möglich

Ab Ende Juni kann man das Auto vorbestellen. Rund 130.000 US-Dollar kostet der Stromer in der Topversion mit großem Batteriepaket. Umgerechnet sind das gut 116.000 Euro, allerdings ohne Mehrwertsteuer.

Wem das zu teuer ist, muss sich gedulden: Fisker hat günstigere Varianten des Emotion mit weniger Reichweite angekündigt. Darüber hinaus könnten mittelfristig auf Basis der skalierbaren Emotion-Plattform weitere Modelle wie etwa ein SUV folgen. 

 
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