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Zum Schutz der Fußgänger
Elektroautos in den USA müssen künftig Geräusche machen

Elektroautos in den USA müssen künftig Geräusche machen
In drei Jahren muss jedes in den USA verkaufte Elektro- oder Hybridauto ein hörbares Fahrgeräusch machen – auch, wenn es eigentlich nahezu geräuschlos fahren könnte. FOTO: ap
Washington. Die US-Regierung verlangt, dass neue Hybrid- und Elektroautos bei niedriger Geschwindigkeit ein Geräusch verursachen. Dies sei für Fußgänger wichtig, erklärte die zuständige Verkehrssicherheitsbehörde am Montag.

Die neue Bestimmung könne dazu beitragen, Verletzungen bei jährlich etwa 2400 Fußgängern im Straßenverkehr zu verhindern. Insbesondere Blinde oder Sehbehinderte würden damit geschützt.

Bis 30 Stundenkilometer vorgeschrieben

Die Bestimmung schreibt vor, dass Fahrzeuge bei einer Geschwindigkeit von bis zu 19 Meilen (30,5 Kilometer) pro Stunde im Vorwärts- und Rückwärtsgang ein hörbares Geräusch erzeugen. Bei höherer Geschwindigkeit gilt dies als nicht nötig, da beispielsweise Rollgeräusche der Reifen oder Windgeräusche auf das Fahrzeug aufmerksam machen.

Ab dem 1. September 2019 müssen alle neuen Hybrid- und Elektrofahrzeuge vom Hersteller mit dem neuen Sicherheitsstandard ausgerüstet sein. Die Hälfte der Fahrzeuge muss die Vorschriften bereits ein Jahr zuvor erfüllen.

(ap)
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