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Probleme mit Gurten und Airbags
GM ruft weltweit vier Millionen Autos zurück

GM ruft weltweit vier Millionen Autos zurück - Probleme mit Gurten und Airbags
FOTO: dpa, jak mda uw
Washington/Detroit. Viele GM-Kunden müssen in Kürze ihre Werkstatt aufsuchen: Der größte US-Autohersteller General Motors beordert wegen möglicher Probleme mit Sicherheitsgurten und Airbags Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten.

Laut Angaben der Verkehrsbehörde NHTSA vom Freitag werden in den USA 3,6 Millionen Wagen zurückgerufen. Weitere rund 400.000 Autos sind in anderen Ländern betroffen. Betroffen sind diverse Modelle der Konzernmarken Buick, Cadillac sowie Chevrolet und GMC mit Baujahren zwischen 2014 und 2017. Den NHTSA-Unterlagen zufolge kann ein Software-Fehler dazu führen, dass Airbags und Gurtstraffer im Fall eines Unfalls nicht funktionieren.

 In seltenen Fällen könne der Bordcomputer in den Testmodus umschalten, erklärte der US-Autobauer am Freitag in Detroit. Die vorderen Airbags würden dann im Fall eines Unfalls nicht auslösen. Auch die Sitzgurte funktionierten möglicherweise nicht. Der Fehler werde mit mindestens einem Todesfall in Verbindung gebracht.

GM werde die betroffenen Kunden informieren und die Software kostenfrei aktualisieren, teilte das Unternehmen mit. Der Rückruf betrifft unter anderem bestimmte Modelle von Buick, Chevrolet und Cadillac.

(felt/dpa)
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