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Google-Manager verlässt Verwaltungsrat
Google und Uber - Streit über selbstfahrende Autos

Google und Uber - Streit über selbstfahrende Autos
Beim Thema selbstfahrende Autos sind Google und Uber zu Konkurrenten geworden. FOTO: dpa, sok wst
San Francisco. Die wachsende Rivalität zwischen Google und Uber hat einen offenen Konflikt ausgelöst. Der Chefjurist des Internet-Konzerns, David Drummond, verließ am Montag den Verwaltungsrat des Fahrdienst-Vermittlers.

Zuvor hatte der Branchendienst "The Information" berichtet, dass Drummond von Sitzungen des einflussreichen Kontrollgremiums ferngehalten worden sei.

Google hatte über seinen Risikokapitalgeber GV im Jahr 2013 rund 260 Millionen Dollar in Uber investiert und einen Sitz im Verwaltungsrat bekommen. Das Gremium hat mehr Macht als die deutschen Aufsichtsräte und bestimmt unter anderem auch die Strategie mit.

Fotos: So funktioniert das vollautomatisierte Autofahren FOTO: dpa, jst jhe

Die beiden Unternehmen waren zuletzt zunehmend zu Konkurrenten geworden. Uber beschloss, eigene Technologie für selbstfahrende Autos zu entwickeln und startet gerade Tests von Roboterwagen mit Fahrgästen an Bord in Pittsburgh.

Google arbeitet bereits seit 2009 an autonomen Fahrzeugen. Der Internet-Konzern entwickelte seinerseits eine Mitfahr-App für seine Mitarbeiter, worin Uber eine potenzielle Konkurrenz in Verbindung mit Googles Prototypen selbstfahrender Autos sah.

An diesen Orten entsteht die Zukunft NRWs FOTO: Bayer/Dirk Hansen

Die Unternehmen kooperierten zugleich dabei, Ubers Angebot direkt in den Kartendienst Google Maps zu integrieren.

Es ist nicht das erste Mal, dass ein Google-Manager einen Verwaltungsrat wegen Konkurrenz-Sorgen verlassen muss. Der damalige Konzernchef Eric Schmidt war 2009 aus dem Kontrollgremium von Apple ausgeschieden, nachdem die beiden Unternehmen von Partnern beim ersten iPhone zu erbitterten Rivalen mit dem Start des Google-Betriebssystems Android geworden waren.

(dpa)
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