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Kompaktwagen startet im Herbst
Hyundai Ioniq - Preise für Prius-Konkurrenten genannt

Hyundai Ioniq - Preis für Toyota-Prius-Konkurrenten genannt
Der Hyundai Ioniq soll dem Toyota Prius das Wasser abgraben. FOTO: dpa, loe zeh
Amsterdam/Düsseldorf. Der Toyota Prius bekommt einen ernst zu nehmenden Konkurenten: Hyundai bringt ab Herbst den kompakten Ioniq als Hybrid und als Elektroauto auf den deutschen Markt. Eine Plug-in-Version soll 2017 folgen. Was bietet das elektrisierte Trio?

Er war der erste, und er ist der erfolgreichste: Doch jetzt bekommt der Hybrid-Pionier Toyota Prius einen neuen Konkurrenten. Denn im Herbst bringt Hyundai den Ioniq an den Start.

Der 4,47 Meter lange Fünfsitzer ist genau wie der Prius ausschließlich für alternative Antriebe entwickelt, teilte der koreanische Hersteller bei der Präsentation in Amsterdam mit.

Aber er kommt neben der Hybrid-Version auch rein elektrisch und mit Plug-in-Technik in den Handel. Sogenannte Plug-in-Modelle lassen sich via Stecker aufladen, verfügen aber über einen ergänzenden Verbrennungsmotor.

Probefahrt im neuen Toyota Prius FOTO: Hersteller

Und er kostet obendrein weniger als der Toyota: Während der Prius aktuell bei 28 150 Euro startet, beginnt die Preisliste für den kompakten Ioniq laut Hyundai bei 23 900 Euro.

Zum Antrieb kombinieren die Koreaner einen 1,6 Liter großen und 77 kW/105 PS starken Benzindirekteinspritzer und einen E-Motor mit 32 kW/44 PS. Das ergibt eine Systemleistung von 104 kW/141 PS, die den Sprint von 0 auf 100 km/h in 10,8 Sekunden und ein Spitzentempo von 185 km/h ermöglicht.

Zwar kann der Hybrid nur wenige hundert Meter rein elektrisch fahren. Doch drückt die elektrische Unterstützung den Verbrauch des Benziners laut Hersteller auf 3,4 Liter und den CO2-Ausstoß auf 79 g/km.

Elektroautos: Diese Modelle werden gefördert FOTO: Hersteller

Etwa zeitgleich will Hyundai für mindestens 33 300 Euro den Ioniq Elektro anbieten. Er fährt dem Hersteller zufolge mit einem 88 kW/120 PS starken E-Motor, erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 165 km/h und kommt mit dem Strom aus seinem 28 kWh großen Lithium-Polymer-Akku bis zu 280 Kilometer weit.

Danach muss er im besten Fall für eine halbe Stunde an eine Schnellladestation oder im ungünstigsten Fall für zwölf Stunden an eine Haushaltssteckdose.

Dritter im Bunde wird Anfang 2017 der Ioniq Plug-in, für den Hyundai außer 50 Kilometern elektrische Reichweite jedoch noch keine Eckdaten oder Preise nennt.

(dpa)
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