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NRW und Deutschland
Hohes Staurisiko am Pfingstwochenende

Pfingsten 2017: Hohes Staurisiko am Pfingstwochenende in NRW und Deutschland
Auf der A8 bei Leonberg staut sich an einer Baustelle der Verkehr. (Archivbild) FOTO: dpa, frk bwe mut bwe
Düsseldorf. Autofahrer müssen sich am verlängerten Pfingstwochenende auf zahlreiche Staus einstellen. Die Automobilclubs erwarten ein hohes Verkehrsaufkommen - der Freitag vor Pfingsten gilt als einer der staureichsten Tage im Jahr.

Für Schüler in Bayern und Baden-Württemberg beginnen zweiwöchige Pfingstferien, in Berlin schließen die Schulen für eine Woche und in Nordrhein-Westfalen, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen wird das Wochenende um einen zusätzlichen Ferientag verlängert.

Das hat nicht nur überlastete Autobahnen in NRW zur Folge. Auch im Süden Deutschlands müssen die Autofahrer Geduld mitbringen.

Früh losfahren kann helfen

Wer dem drohenden Chaos auf den Straßen entgehen möchte, sollte am Freitag nach Möglichkeit sehr früh losfahren. Bereits in den Mittagsstunden nimmt die Staugefahr laut ACE stark zu. Viele Urlaubsreisende auf dem Weg in den Süden sorgen für volle Autobahnen.

Hintergrund: Die Anti-Stau-Therapie für Autofahrer FOTO: dpa

Zusätzlich setze auch der Feierabendverkehr früher ein als normal, so die Prognose. Dadurch kommt es zu weiteren Verzögerungen. Entwarnung geben die Experten erst wieder für die  Abendstunden.

Am Samstag füllen sich die Autobahnen ab den frühen Vormittagsstunden. Staugefährdet sind laut ACE-Experten vor allem wieder die Autobahnen in Süddeutschland in südlicher und südöstlicher Richtung sowie die Strecken rund um Berlin und Hamburg.

In Nordrhein-Westfalen und auf den Strecken zu Nord- und Ostsee soll der Verkehr ebenfalls stark zunehmen. Bis in die Nachmittagsstunden sei die Gefahr von Stockungen und Staus gegeben, so die ACE-Experten.

Am Sonntag wird es dann voraussichtlich eine Verschnaufpause in Sachen Staus geben. Doch schon Pfingstmontag und am Dienstag wird es wieder voller, der ADAC rechnet jeweils am Nachmittag mit lebhaftem Heimreiseverkehr.

Neun kuriose Gründe für Staus FOTO: dpa, Jürgen Mahnke

Auf folgenden NRW-Strecken besteht laut ADAC die größte Staugefahr:

  • Fernstraßen zur Nord- und Ostsee
  • A1 Köln – Dortmund – Bremen – Lübeck
  • A2 Dortmund – Hannover – Berlin
  • A1/A3/A4 Kölner Ring
  • A3 Oberhausen – Frankfurt – Nürnberg – Passau
  • A61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen

Auf der A542 Monheim in Richtung Langenfeld ist die Strecke zwischen AD Monheim-Süd und AD Langenfeld noch bis Ende September komplett gesperrt.

Bundesweit drohen Staus auf folgenden Strecken:

  • Großräume Hamburg, Berlin, Stuttgart, Köln, Frankfurt, München
  • A4 Kirchheimer Dreieck – Erfurt – Dresden
  • A5 Hattenbacher Dreieck – Frankfurt – Karlsruhe – Basel
  • A6 Kaiserslautern – Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
  • A7 Flensburg – Hamburg – Hannover – Würzburg – Füssen/Reutte
  • A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
  • A9 München – Nürnberg – Berlin
  • A10 Berliner Ring
  • A11 Berliner Ring – Dreieck Uckermark
  • A19 Dreieck Wittstock/Dosse – Rostock
  • A24 Berlin – Dreieck Wittstock/Dosse
  • A81 Stuttgart – Singen
  • A93 Inntaldreieck – Kufstein
  • A95 / B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
  • A96 München – Lindau
  • A99 Umfahrung München
Ranking: Was deutsche Autofahrer am meisten ärgert FOTO: dpa, Karl-Josef Hildenbrand

Auch im Ausland, vor allem in Österreich, ist mit starkem Kurzurlauberverkehr zu rechnen. In Italien beginnen bereits die Sommerferien, warnt der ADAC.

>>>In unserem Staumelder halten wir Sie über die aktuelle Situation auf den Autobahnen in NRW und ganz Deutschand auf dem Laufenden

(csr)
 
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