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Staugefahr am Wochenende
Urlauber und 121 Baustellen auf NRW-Autobahnen

Stau-Gefahr: Sommer-Urlauber und 121 Baustellen auf NRW-Autobahnen
Stau im Baustellenbereich auf der A1 bei Unna. FOTO: dpa, if kde
Düsseldorf. Fünf Bundesländer starten am Wochenende in die Sommerferien. Nordrhein-Westfalen ist zwar noch nicht dabei, doch dürfte es auch hier voll auf den Straßen werden. Neben den Urlaubern sind daran satte 121 Baustellen auf den NRW-Autobahnen schuld. Von Christoph Schroeter

Wie der ADAC meldet, wird derzeit bundesweit an 470 Stellen auf Autobahnen in Deutschland gebaut. Mit 121 Baustellen liegt NRW dabei klar an der Spitze.

Besonders Baustellen, durch die Fahrstreifen wegfallen oder für die ein deutliches Tempolimit gilt, bergen ein sehr hohes Stau- aber auch Gefahrenpotenzial. Viele Unfälle ereignen sich bereits vor der eigentlichen Baustelle – nämlich in dem Bereich, wo die normale Fahrbahn auf die Baustellenspur geleitet wird.

Tipps für die Reise in den Sommerurlaub FOTO: AXA

Durch teilweise umfangreiche Baustellen besteht auf folgenden Strecken mit NRW-Anteil am Wochenende vom 23. bis zum 25. Juni laut Verkehrsexperten des Automobilclubs ACE ein hohes Staurisiko:

  • A1  Köln – Osnabrück – Bremen 
  • A3 Passau – Nürnberg – Würzburg – Frankfurt – Köln – Arnheim
  • A4  Aachen – Köln – Olpe, Dresden – Görlitz 
  • A45  Gießen – Hagen – Dortmund
  • A61  Speyer – Ludwigshafen – Koblenz – Mönchengladbach 
  • A542  Monheim – Langenfeld, zwischen AD Monheim-Süd – AD Langenfeld Vollsperrung der Strecke in Fahrtrichtung Langenfeld  bis Ende September.

Zusätzlich erwarten ADAC-Experten am Wochenende Staus auf folgenden Autobahnen mit Streckenteilen in NRW:

  • A1 Köln – Dortmund – Bremen – Hamburg – Puttgarden
  • A2 Dortmund – Hannover – Braunschweig
  • A3 Oberhausen – Köln – Frankfurt – Nürnberg – Passau
Darum brauchen wir Baustellen FOTO: ADAC, gms

Bereits ab Freitagmittag soll mit dichtem Verkehr auf den Autobahnen zu rechnen sein, wie der ACE vorhersagt. Erst gegen 19 Uhr sei dann eine spürbare Besserung zu erwarten. Am Samstagvormittag werde es ab den Vormittagsstunden auf den Autobahnen in südlicher Richtung schnell voller. Ab Nachmittag soll der Verkehr dann merklich nachlassen. Am Sonntag werden insgesamt nur wenige Störungen erwartet.

Auch der ADAC rechnet noch nicht mit Mega-Staus und stundenlangem Stillstand. Trotzdem könnte es vor allem im Norden und im Osten der Republik schon eng auf den Autobahnen werden.

Auch auf den Fernstraßen im benachbarten Ausland kann es voll werden. Staus müssen vor allem auf den klassischen Urlaubsrouten in Österreich, der Schweiz und Italien eingeplant werden. 

Neun kuriose Gründe für Staus FOTO: dpa, Jürgen Mahnke

An den kommenden zwölf Ferienwochenenden müssen Autofahrer im gesamten Bundesgebiet mit Staus und Behinderungen rechnen. Die Sommerferien starten an diesem Wochenende in Bremen, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. 

 
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