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Turbo statt Saugmotor
Porsche 911 GTS Facelift - jetzt mit Zwangsbeatmung

Porsche 911 GTS Facelift - mehr Spaß mit Turbo
Porsche 911 GTS Facelift - mehr Spaß mit Turbo FOTO: Porsche
Düsseldorf. Dem Saugmotor geht es jetzt auch beim Porsche 911 GTS an den Kragen. Der Boxer des zwischen S und GT3 angesiedelten Modells wird künftig zwangsbeatmet und bietet damit, zur Freude seiner kommenden Besitzer, mehr Leistung. Von Mario Hommen

Wem der 911 als Carrera S zu schwach und der GT3 zu stark ist, könnte am GTS seine besondere Freude finden.

Und davon sogar mehr denn je, denn zum Frühjahr 2017 ersetzt Porsche auch in dieser Elfer-Variante den traditionellen Saug- durch einen neuen Turbomotor. Trotz Hubraumverkleinerung von 3,8 auf 3,0 Liter steigt im Gegenzug die Leistung um 20 PS auf 331 kW/450 PS und das Drehmoment um 110 auf 550 Newtonmeter.

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Kunden können den GTS in den Karosserieversionen Coupé, Cabriolet und Targa bestellen. Zudem darf man zwischen einem manuellen Siebengang- oder Doppelkupplungsgetriebe (PDK) sowie zwischen Heck- oder Allradantrieb wählen.

Bessere Performance, weniger Verbrauch

Antrittsstärkster GTS ist die Coupé-Variante mit Allradantrieb und PDK, die den 100-km/h-Sprint in lediglich 3,6 Sekunden abhakt. Wer maximale Höchstgeschwindigkeit will, sollte die Kombination Handschalter/Heckantrieb ordern, die bis zu 312 km/h erreicht.

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Bisher waren beim GTS 306 km/h das Höchste der Gefühle. Trotz besserer Performance geht es mit dem Verbrauch runter: Im Fall des 2WD-Handschalters sinkt dieser von 8,7 auf 8,3 Liter.

Zu den Erkennungszeichen des GTS gehören wie bisher ein breiteres Turboheck, ein zentrales Doppelendrohr, abgedunkelte Heckleuchten sowie schwarze 20-Zoll-Räder mit Zentralverschluss.

Zu den Ausstattungsbesonderheiten zählen das Adaptivfahrwerk PASM und das Sportchrono-Paket. Der Innenraum wurde zudem mit elektrisch verstellbaren Alcantara-Sportsitzen, Alcantara-Lenkrad oder Alu-Zierleisten aufgewertet.

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Mit Heckantrieb und Handschaltgetriebe sind für den bereits bestellbaren GTS mindestens 124.500 Euro zu investieren, für die Frischluftvarianten Targa und Cabriolet werden mit Allradantrieb rund 145.000 Euro aufgerufen. 

(SP-X)
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