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Verkehrstote in NRW
Volksseuche Handy beim Autofahren

Viele Verkehrstote in NRW: Volksseuche Handy beim Autofahren
Die Zahl der Verkehrstoten in NRW ist nicht gesunken. FOTO: dpa
Meinung Obwohl Autos immer bessere Sicherheitstechnik haben, ist die Zahl der Verkehrstoten in NRW in den vergangenen fünf Jahren praktisch nicht gesunken. Schuld daran ist auch das Spielen mit dem Handy während der Fahrt. Von Reinhard Kowalewsky

Innenminister Jäger und die Polizeigewerkschaft GdP haben recht: Wir brauchen konsequentere Kontrollen gegen zu schnelles Fahren auf Autobahnen und gegen zu enges Auffahren. NRW sollte also ähnlich wie die Niederlande problematische Strecken praktisch automatisch überwachen. Es sollten auch halbstationäre Radarfallen häufiger eingesetzt werden: Bei einem Projekt auf der A 3 in einer Baustelle bei Mettmann wurden zehntausende Temposünder erwischt, als eine kleine Radarfalle auf einem Anhänger aufgestellt wurde. Nun werden zwei weitere Anlagen von der Polizei in NRW ausprobiert. Es sollten mehr werden: Wenn moderne Technik schon erlaubt, solche Geräte für relativ wenig Geld und ohne Personaleinsatz aufzustellen, sollten sie zur Abschreckung häufiger genutzt werden.

Auch wir Bürger sollten Technik für die Sicherheit nutzen: Wenn 2016 in NRW 164.000 Fahrer erwischt wurden, weil sie ein Handy ohne Freisprecheinrichtung oder Headset nutzten, zeigt dies eine gewisse Ignoranz: Nur rund 50 Euro kostet ein per Funktechnik Bluetooth betriebenes Headset. Die Tonqualität ist exzellent, wählen per Sprachbefehl ist möglich. Zu teuer? Ein "Knöllchen" kostet 60 Euro, ein Unfall kann Menschenleben kosten - auch unser eigenes.

Quelle: RP
 
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