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Abgas-Skandal
Staatsanwaltschaft ermittelt in VW-Affäre gegen 17 Personen

Hintergrund: Fragen und Antworten zum Abgas-Skandal
Hintergrund: Fragen und Antworten zum Abgas-Skandal
Braunschweig. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig ermittelt im Zusammenhang mit der Abgas-Affäre bei Volkswagen nun gegen 17 Personen, wie Oberstaatsanwalt Klaus Ziehe am Dienstag bekanntgab.

Die Zahl der Beschuldigten habe sich "von sechs auf 17 Personen erhöht", sagte ZieheBraunschweig. Er bestätigte einen Bericht der "Funke"-Mediengruppe. Unter den Beschuldigten seien "keine ehemaligen oder aktuellen Vorstände", sagte Ziehe weiter. Die Ermittlungen blieben in der Sache unverändert, die Ermittler arbeiteten "mit Vollgas" daran, die Affäre aufzuklären.

Die Staatsanwaltschaft hatte Ende September ein Ermittlungsverfahren gegen nicht näher genannte Mitarbeiter des Autobauers eingeleitet. Auch VW selbst hatte im September Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Braunschweig gestellt. Anfang Oktober durchsuchten die Ermittler das VW-Stammwerk in Wolfsburg und mehrere Privatwohnungen an unterschiedlichen Orten.

Volkswagen hatte im September eingeräumt, bei Umwelttests von Dieselfahrzeugen in den USA die Abgaswerte manipuliert zu haben. Durch eine entsprechende Software wurde bei den Tests ein niedrigerer Schadstoffausstoß gemessen als im Normalbetrieb. Die Software wurde weltweit in elf Millionen Dieselfahrzeuge eingebaut.

(das/AFP)
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