| 11.08 Uhr

Nach Skandal bei VW
Peugeot Citroën: Haben nie bei Abgaswerten geschummelt

Peugeot Citroën verspricht nach Abgasskandal mehr Transparenz bei seinen Autos
VW-Konkurrent PSA Peugeot Citroën verspricht nach dem Abgasskandal mehr Transparenz bei seiner Flotte. FOTO: dpa
Paris. Der Autobauer PSA Peugeot Citroën verspricht nach dem Manipulationsskandal beim deutschen Konkurrenten VW mehr Transparenz bei den Abgaswerten seiner Flotte. PSA habe "nie" gefälscht und entsprechende Software oder Geräte in seinen Fahrzeugen verbaut, hieß es am Montag in Paris.

Die Franzosen kündigten an, schon bald reale Verbrauchswerte für ihre wichtigsten Autos zu veröffentlichen. Diese sollen von einer unabhängigen Stelle für Dieselfahrzeuge geprüft werden. 

Der Konzern erzielt 60 Prozent des Umsatzes auf seinem mit Abstand wichtigsten Markt Europa mit Dieselfahrzeugen, weltweit sind es 40 Prozent.

Die großen Skandale der Auto-Industrie

Im dritten Quartal kletterte der Konzernumsatz um 3,2 Prozent auf 12,4 Milliarden Euro. Damit verfehlte das Unternehmen die Erwartungen der Branchenexperten leicht. Die Erlöse im Auto-Geschäft gingen um 4,3 Prozent zurück. Während PSA in Europa mit Autos gut sechs Prozent mehr umsetzte als ein Jahr zuvor, brach der Umsatz in Asien vor allem wegen einer schwächeren Nachfrage in China um 17 Prozent ein. Ohne das Asien-Geschäft wäre die Sparte um ein Prozent gewachsen. Die Aktie gab am Vormittag um gut zwei Prozent nach.

Indes erhöhte PSA die Erwartungen für den gesamten europäischen Automarkt. Im laufenden Jahr werde die Nachfrage um acht Prozent zulegen. Zuvor war PSA von plus sechs Prozent ausgegangen.

(lsa/dpa)
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