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Technisch effizient und effektiv
Elektro Auto - konkurrenzfähiger denn je

Mercedes B-Klasse Electric Drive - unauffälliger Stromer
Mercedes B-Klasse Electric Drive - unauffälliger Stromer FOTO: Hersteller
Düsseldorf. Das Elektro Auto hat sich in den letzten Jahren sehr stark weiter entwickelt. Mit dem Ruf des ewigen Prototyps stigmatisiert hatte diese Fahrzeuggattung allerdings lange mit einem Nischendasein zu kämpfen.

Doch die aktuellen Modelle zeigen durch technische Raffinesse auf und sind in punkto Neuwagenkauf eine echte Alternative zu den konventionellen Benzin- und Dieselmodellen.

Über das Elektro Auto wird viel geredet. Während viele Modelle den Status eines Konzeptwagens nie überschritten haben, gelang es in den letzten Jahren immer mehr von diesen Fahrzeugen, die Serienreife zu erlangen. Auch wenn es schwer vorstellbar ist, auch die Kategorie Elektro Auto kann mit Oldtimern aufwarten. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts gab es Prototypen, die mit Elektromotor ausgestattet waren. So gilt etwa der im Jahr 1881 in Paris produzierte Trouvé Tricycle als eines der ersten Elektrofahrzeuge.

In jeder PKW-Kategorie gibt es ein Elektro Auto

Das Elektro Auto wird vor allem hinsichtlich seiner Akku-Leistung bewertet. Im Bereich der Leichtfahrzeuge beträgt die durchschnittliche Ladedauer etwa 3,5 Stunden. Eine volle Akkuladung reicht beispielsweise beim Renault Twizy für 80 Kilometer bei einer Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. Daneben gibt es bereits Fahrzeuge in den größeren Karosserieversionen - etwa Kleinst- und Kleinwagen, Kompaktklassewagen, Mittel- und Oberklassenwagen wie auch Kompaktvans. In den höheren Klassen beträgt die Ladedauer zwischen 4,5 und 11 Stunden mit einer Höchstgeschwindigkeit bis zu 130 km/h.

Was beim Laden des Akkus zu beachten ist

Neben der Ladekapazität wird das Elektro Auto auch in Bezug auf die technische Art des Akkus bewertet. Man unterscheidet drei Lademöglichkeiten: Standardladung, Laden mit Drehstrom sowie Gleichstrom-Schnellladung. Bei allen Ladearten und Batterien ist zu berücksichtigen, dass die Hersteller die Ladedauer nicht auf die volle Ladung des Akkus angeben, sondern auf 80 Prozent möglicher Kapazität. Aus technischen Gründen dauern die ausstehenden 20 Prozent überdurchschnittlich länger. Der Grund dafür liegt in der Absenkung des Ladestroms und eine Überladung und damit Schädigung des Akkus zu vermeiden.

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