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Ratgeber
So kommen Campingfahrzeuge über den Winter

Fotos: Komfort und Individualisierung sind die großen Trends
Fotos: Komfort und Individualisierung sind die großen Trends FOTO: dpa, loe crk
Düsseldorf. Auch für hartgesottene Camper ist jetzt allmählich Schluss, Wohnmobile und Campingfahrzeuge werden für den Winter eingemottet. Wie das mobile Zuhause die kalte Jahreszeit am besten übersteht, lesen Sie hier.
  • Eventuell vorhandene Lackschäden an den Fahrzeugen sollten ausgebessert werden
  • Den Unterboden auf Schäden kontrollieren und gründlich reinigen, rostgefährdete Stellen müssen behandelt werden
  • Gummi- und Türdichtungen mit Silikon pflegen, die Gelenke vom Bremsgestänge sowie Scharniere der Kurbelstützen einfetten.
Crashtest mit Wohnmobil - die Masse macht‘s FOTO: UDV
  • Das Vorzelt und die Polster müssen trocken und sauber gelagert werden. Schränke und Staufächer leerräumen, Türen und Klappen öffnen, damit die Luft zirkulieren kann.
  • Wassersystem reinigen: Um besonders hartnäckige Algen- und Bakterienbeläge abzulösen, auf Reinigungsmittel aus dem Fachhandel zurückgreifen.
  • Frostgefahr: Wasserbehälter, Wasserleitungen sowie Pumpen, Filter und Warmwasserboiler entleeren. Dabei auch an den Frischwasser- und Fäkalientank der Campingtoilette denken.
So geht Indoor-Camping FOTO: dpa, Henning Kaiser
  • Der Caravan oder das Wohnmobil wird am besten in einem trockenen Raum abgestellt.
  • Wer seinen Camper den Winter über im Freien parken muss, sollte auf einen geeigneten Stellplatz achten und atmungsaktive Abdeckplanen benutzen. Dabei dürfen die Belüftungsöffnungen nicht verdeckt werden. Gasflasche unbedingt schließen, vom Versorgungsnetz trennen und die Schutzkappe aufsetzen, damit kein Gas entweicht.
  • Wenn möglich, den Caravan so hoch aufbocken, dass die Räder völlig entlastet sind und sich frei drehen können. Ist das stellplatzbedingt nicht machbar, sollten durch Herunterkurbeln der Stützen die Reifen entlastet und der Luftdruck um 0,5 bar über den Normaldruck erhöht werden.
  • Die Anhängerkupplung abdecken.
Acht Tipps zum Auswintern von Wohnmobilen FOTO: sp-x/Dethleffs

Bei Wohnmobilen sollte, dazu rät der ADAC, zudem die Batterie abgeklemmt werden. Wichtig ist es auch, den Kühlerfrostschutz (bis -30 Grad) zu überprüfen. Der Treibstofftank sollte gefüllt bleiben, um Korrosionsschäden zu vermeiden.

Die Handbremse lösen, damit sie nicht einfriert. Das Fahrzeug wird mit eingelegtem Gang gegen Wegrollen sichern. 

(csr)
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