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Geschwindigkeitsmessung
So ungenau darf der Tacho im Auto sein

Das Tempo im Blick- 110 Jahre Tacho
Das Tempo im Blick- 110 Jahre Tacho FOTO: SP-X
Düsseldorf. Oft hört man Beschwerden über ungenaue Geschwindigkeitsmessungen im Auto. Wie genau müssen die Tachos in Autos eigentlich sein? Dürfen sie mehr oder weniger als die tatsächlich gefahrene Geschwindigkeit anzeigen? 

Autofahrer gucken auf den Tacho, um sich über ihre aktuelle Geschwindigkeit zu informieren. Dieser misst die Drehzahl des Getriebes oder der Räder. Dabei kommt es des öfteren zu Unstimmigkeiten mit der vom GPS des Navigationssystems errechneten Geschwindigkeit auf. Welche Anzeige ist richtig?

Laut Gesetz darf die Tacho-Anzeige im Auto um mehr als zehn Prozent vorgehen. Dabei entscheidet der Hersteller je nach Fahrzeug, wie weit die Anzeige voreilt.  Zudem kommen weitere Faktoren hinzu wie Reifengröße, Profiltiefe oder Luftfdruck. Verboten ist jedoch die Anzeige einer geringeren als der tatsächlich gefahrenen Geschwindigkeit.

Bei einem Navigationssystem wird die Geschwindigkeit über das GPS-Signal ermittelt. Hier hängt die Genauigkeit von der Anzahl der empfangenden Satelliten ab. Dabei sollte es höchstens zu einer Abweichung von einem Kilometer pro Stunde kommen. 

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