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Schnörkellos und praktisch

Das fällt auf "Rollender Werkzeugkasten" ist noch eine der netten Beschreibungen, die man sich als Lada-Fahrer anhören muss. Tatsächlich steckt im Kalina Cross drin, was der russische Hersteller verspricht: Die Ausstattung des kleinen SUV ist schlicht und einfach - zugeschnitten auf Nutzer, die für kleines Geld ein Stadtauto ohne Schnickschnack haben wollen. Das bietet der Wagen. So klein, wie er ist, finden vier Personen gut Platz - oder man nutzt die hinteren Flächen zum Transport von größeren Gegenständen. Die Optik wurde aber nicht komplett vernachlässigt: Schwarz-orangene Sitze korrespondieren mit Verzierungen in Orange am Lenkrad und an den Zierleisten. Lada hat den Kalina II um vier Zentimeter gegenüber dem Vorgänger verlängert. Die Sitze sind komfortabler, und schon die Basisversion enthält im Serienpaket Klimaautomatik, Sitzheizung und ein Audiosystem mit Bluetooth und USB-Anschluss. Von Jürgen Grosche

So fährt er sich Bei einem Auto dieser Preisklasse sollte man die Ansprüche ans Fahren nicht zu hoch schrauben. Staus gefallen dem Motor nicht, was er durch deutliches Rumoren kundtut. Schalten, lenken und bremsen erinnert mit allen Geräuschen und Widerständen an Fahrten in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts. Bei einer Testfahrt im Regen klickt der vordere Scheibenwischer ziemlich laut, der hintere quietscht auch mal. Vorteil: Im Stadtverkehr erweist sich der Kleinwagen als wendig und praktisch.

Das kostet er Den Lada Kalina Cross gibt es - auch hier alles einfach und klar verständlich - in lediglich zwei Preis- und Ausstattungsvarianten: als "Norma" für 10.690 Euro oder als Version "Luxus" für 11.650 Euro. Die zweite Auflage des Kalina verfügt jetzt außerdem über ein ESP - serienmäßig. Das einzige Extra in der Preisliste sind beim "Norma" die Nebelscheinwerfer für 200 Euro, die bei der Luxus-Variante zur Serienausstattung gehören.

Für den ist er gemacht Der Lada Kalina Cross konkurriert mit anderen Mini-SUVs und kleineren Kombis, vor allem denen aus dem unteren Preissegment, wie etwa der Dacia Sandero. Wer ein nützliches Auto mit Ladefläche oder Platz für vier bis fünf Personen ohne größere Ansprüche an Komfort und Ausstattung sucht, für den könnte der Lada etwas sein.

Dieser Wagen wurde der Redaktion zu Testzwecken von Lada zur Verfügung gestellt.

Quelle: RP
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