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So sollten sich Autofahrer im Stau verhalten

Neuer Staurekord im vergangenen Jahr.

Stau ist für Autofahrer ein großes Ärgernis. Es gibt aber einige Tricks, mit denen man die Blechlawinen leichter übersteht oder sie gleich ganz vermeidet.

So sollte man Stoßzeiten umgehen. Am Freitag gibt es laut ADAC am meisten Verkehr und die höchste Staugefahr. Vergleichsweise entspannt geht es am Wochenende zu - dann fällt der Berufsverkehr weg. Allerdings wird es zur Hauptreisezeit am Samstag voll auf den Straßen.

Aktuelle Straßenkarten oder intelligente Navigationssysteme können dabei helfen, große Staus bei Bedarf zu umfahren. Das Navi und die Verkehrsnachrichten im Radio informieren über aktuelle Staus und einzuplanende Wartezeiten. Umleitungsstrecken sollte man laut ADAC aber nur nutzen, wenn dazu im Verkehrsfunk geraten wird.

Verlassen sollte man die Autobahn bei einem Stau nur in Ausnahmefällen. Zum Beispiel, wenn der Verkehrswarndienst dazu rät, erklärt der ADAC. Wichtig ist, Ruhe zu bewahren. Die Blechlawine löst sich oft schneller auf, als man denkt. Vorher ausgedachte Spiele halten Kinder bei Laune. Im Idealfall hat man auch genug Proviant an Bord.

Bis auf die Stoßstange aufzufahren, bringt auch im Stau keinen Gewinn. Im Gegenteil. Es bringt nur unnötig Stress. Auch um im Notfall eine Rettungsgasse bilden zu können, sollte der Abstand zum Vordermann großzügig sein.

Wie die Staubilanz des ADAC für das vergangene Jahr zeigt, stieg die Menge der registrierten Staus auf Autobahnen um etwa 20 Prozent auf rund 568.000 - ein neuer Allzeitrekord.

Die Gesamtlänge der Staus betrug nach Angaben des Autclubs 1,1 Millionen Kilometer. Das entspricht etwa der dreifachen Distanz zwischen Erde und Mond. Autofahrer verlieren im Stau viel Zeit: Rund 341.000 Stunden betrug die Gesamtstandzeit 2015, das sind ebenfalls rund 20 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

(tmn)
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