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Sturmschäden zahlt in der Regel die Teilkasko

Auch Wasserschäden übernimmt die Versicherung.

Im Herbst und Winter nimmt wieder die Zahl der Stürme zu. Dann können Äste oder sogar ganze Bäume auf Autos krachen und sie beschädigen. Sturmschäden am Auto zahlt in der Regel die Teilkaskoversicherung. Darauf weist der Bund der Versicherten (BdV) hin. Doch nicht nur Schäden durch herabfallende Äste oder Ziegel sind abgedeckt, auch Wasserschäden durch Überschwemmung nach Starkregen werden übernommen.

Wer nach einem Sturm einen Defekt an seinem Auto feststellt, sollte die Versicherung schnell informieren - egal, ob es nun Totalschäden oder nur ein paar Dellen sind. Das geht laut BdV per Telefon. Besser sei aber ein Einschreiben mit Rückschein. So können Halter die Meldung im Zweifel belegen. Viele Versicherer bieten auch den Kontakt per E-Mail an.

Schäden am Auto dokumentieren Halter so gut wie möglich. Am besten macht man einige Fotos, die sowohl das Auto als auch die Umgebung zeigen. Auf einigen Aufnahmen sollten die Schäden im Detail zu sehen sein. Gibt es Zeugen, sollte man sie mit angeben. Bei der Polizei muss man Sturmschäden laut BdV nicht melden.

Eines lassen Betroffene aber lieber bleiben: Ohne vorherige Rücksprache sollten sie keine Schäden am Wagen beseitigen lassen. Die Versicherung muss laut BdV den Schaden durch eigene Gutachter einschätzen können.

(tmn)
 
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