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Energiesparhaus bauen - die Zukunft des Hausbau
Geringe Energiekosten, hohe Wohnqualität
Energiesparhaus bauen - die Zukunft des Hausbau : Geringe Energiekosten, hohe Wohnqualität
FOTO: Jens Schierenbeck/dpa/tmn
Düsseldorf. Ein Energiesparhaus zu bauen ist in Zeiten hoher Strom-, Gas- und Heizölpreise die beste Investition, um nachhaltig Geld zu sparen und umweltbewusst zu leben.

Hoher Wärmeverlust durch schlecht isolierte Außenwände gehört in einem Energiesparhaus der Vergangenheit an. Energiesparhäuser zeichnen sich durch eine ausgeklügelte Bauweise aus, die modernste Technik mit Lifestyle und wohnlichem Ambiente kombiniert. Nachdem die ersten Häuslebauer von Energiesparhäusern noch belächelt wurden, erkennen immer mehr Bauherren angesichts der steigenden Energiepreise die Vorzüge dieser Häuser. Wer ein Energiesparhaus bauen möchte, kann heute zwischen verschiedenen Energiesparhäusern wählen. Die Architekten waren in den vergangenen Jahren aktiv und haben eine breite Palette an Häusern auf den Markt gebracht, von denen einige sogar gar keine Energie mehr benötigen.

Wenn die Nebenkostenabrechnung Freude bereitet

Obwohl die Investitionskosten zwischen 10 und 15 Prozent höher als bei konventionellen Häusern sind, lohnt es sich, ein Energiesparhaus zu bauen. Bereits bei der ersten Nebenkostenabrechnung für Warmwasser und Heizung werden die Häuslebauer vor Freude strahlen: Bei einem 4-Personenhaushalt eines Passivhauses sind Jahreskosten von unter 50 Euro trotz eines kalten Winters keine Seltenheit! Auch bei einem Effizienzhaus, das nach KfW-Vorgaben mit verschiedensten Techniken wie Solartechnik, Pelletheizung oder Luft-/Wasserwärmepumpe ausgestattet ist, bringt hohe Einsparungen. Bei einem Nullenergiehaus wird die gesamte Energie vom Haus selbst erzeugt - zusätzliche Kosten entstehen überhaupt nicht.

Passivhaus - der Schlagerstar unter den Energiesparhäusern

Passivhäuser sind die bekanntesten Energiesparhäuer und nutzen, wie der Name schon vermuten lässt, passive Wärmequellen, um die Räume zu heizen. Dazu wird eine Lüftungsanlage eingebaut, die die Raumluft in regelmäßigen Abständen erneuert. Dazu wird die Luft im Inneren des Hauses abgesaugt und gegen frische Luft von außen ausgetauscht. Die Außenluft wird dabei von einem speziellen Wärmetauscher, der in der Lüftungsanlage installiert ist, erwärmt und in die Räume geleitet. Durch diesen Vorgang werden 80 Prozent der Wärme zurückgewonnen. Die Hausbewohner sind eine weitere passive Wärmequelle, ebenso Lampen oder Kerzen.

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