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Das Baurecht und seine Tücken
Wenn Hausbau - dann richtig
Das Baurecht und seine Tücken: Wenn Hausbau - dann richtig
FOTO: ddp, ddp
Düsseldorf. Recht haben und Recht bekommen sind zwei Paar Schuhe. Dies gilt natürlich auch für das Baurecht. Wenn man einige Tipps beachtet, kann weniger schief gehen!

Schaffe, schaffe, Häusle baue! Damit der Traum vom Eigenheim nicht nur ein schöner Traum bleibt, muss einiges beachtet werden. Das Baurecht spielt dabei eine wichtige Rolle. Mit folgenden Tipps kann man den Tücken des Baurechts entgehen: Ist der Bau fertiggestellt, sollten Bauherr und Käufer auf eine förmliche Bauabnahme bestehen. Wer einfach das postalisch zugesandte Abnahmeprotokoll unterzeichnet, der nimmt stillschweigend Mängel in Kauf und verschenkt leichtfertig seine Rechte. Mit der Abnahme beginnt die Gewährleistungsfrist: Ab dann müssen Bauherr und Käufer dem Unternehmer die Mängel mühsam nachweisen.

Zusätzliche Kosten müssen eingeplant werden 

Aber im Baurecht verstecken sich noch weitere Tücken. Wichtig ist auch, mehr als die reine Kaufsumme einzuplanen. Kosten entstehen auch für das Abfassen einer Urkunde durch den Notar. Die in Deutschland vorgeschriebenen Gebühren richten sich nach dem Wert der Immobilie. Bei Hausgrundstücken kommt noch eine Vollzugsgebühr hinzu. Sie stellt eine Ablösesumme für die Kommune dar, denn die Kommune hat ein grundsätzliches Vorkaufsrecht auf Grund und Boden. Die gilt nicht beim Kauf von Wohnungs- und Teileigentum oder bei Erbbaugrundstücken. Überdies berechnet ein Notar Schreibauslagen für die Vertragsabschriften an Beteiligte und Behörden.

Mögliche Fallen beim Hausbau umschiffen

Bevor man überhaupt mit dem Bau beginnen kann, schreibt das Baurecht vor, einen Notar zurate zu ziehen. Denn Grundstücke und Immobilien dürfen nur über einen Notar verkauft und gekauft werden. Dies soll sowohl Käufer als auch Verkäufer vor Täuschung bewahren. Der Notar wirft einen Blick ins Grundbuch und klärt seine Vertragspartner über mögliche Gefahren auf. Dennoch haben die Beteiligten bei der Vertragsgestaltung größtmögliche Freiheit, z.B. bei Zahlungs- und Übergabemodalitäten. Die Absprachen werden notariell beurkundet, der Notar achtet im Sinne des Gesetzes auf die korrekte Abwicklung des Bauvorhabens.

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