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Höhere Mieten trotz Preisbremse

In Düsseldorf gab es laut einer Studie einen Anstieg von 13 Prozent.

Seit dem 1. Juli 2015 greift in Nordrhein-Westfalen die Mietpreisbremse. In zwölf von 22 Städten sind die Mieten seitdem stärker gestiegen als im Vorjahreszeitraum. Das zeigt eine Analyse von immowelt.de. Dabei ergibt sich aber kein einheitliches Bild: So ist der Anstieg der Mieten in Köln mit einem Prozent geringer ausgefallen als im Vorjahreszeitraum (plus drei Prozent). In Düsseldorf hingegen sind die Angebotsmieten bei Neuvermietung um 13 Prozent in die Höhe geschossen. Zum Vergleich: Im Vorjahreszeitraum waren die Mieten dort um zwei Prozent gesunken.

Mit durchschnittlich 10,50 Euro pro Quadratmeter sind die Mieten in Düsseldorf aktuell 20 Cent teurer als in Köln. In den vergangenen Jahren waren die Mieten in Düsseldorf in der Regel etwas günstiger als in der Domstadt. Drittteuerste Stadt ist nach wie vor Münster (9,60 Euro), gefolgt von Meerbusch (9,40 Euro), Bonn (9,10 Euro) und Frechen (9,10 Euro). Die Stadt im Rhein-Erft-Kreis verbucht mit elf Prozent den zweitstärksten Anstieg bei den Angebotsmieten. Auch in anderen Städten sind die Mieten trotz Bremse weiter gestiegen - in Bielefeld, Brühl, Langenfeld, Siegburg und Troisdorf sogar zwischen sechs und acht Prozent.

(rps)
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