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Kolumne
Bargeld sicher lagern

Kolumne: Bargeld sicher lagern
Goldbarren liegen auf Geldscheinen verschiedener Währungen, darunter US-Dollar und Euro. FOTO: dpa, pzi tmk gfh
Düsseldorf. Die anhaltende Niedrigzinsphase hat den Umgang der Deutschen mit ihrem Geld verändert. Laut Emnid bewahrt bereits jeder Vierte seine Ersparnisse daheim auf.

Doch Vorsicht! Bargeld ist in der Hausratversicherung häufig nur bis 1500 Euro je nach Tarif mitversichert, andere Wertsachen wie Schmuck oder Edelmetalle nur bis zu 20.000 Euro.

Höhere Summen lassen sich durch individuelle Versicherungslösungen oder aber durch den Kauf eines Tresors absichern.

Tresore sollten aber eines der folgenden Kriterien erfüllen, um nicht einfach mitgenommen und in Ruhe aufgebrochen werden zu können: mindestens 200, besser aber bis zu 1000 Kilogramm wiegen, eingemauert oder zumindest in der Wand beziehungsweise im Boden verankert sein.

Eine weitere Alternative ist das Bankschließfach. In einigen Städten ist die Nachfrage danach jedoch schon so groß, dass Banken Wartelisten führen. Ein Grund dürfte die hohe Zahl an Wohnungseinbrüchen sein.

Schon bei der Anmietung sollten Kunden klären, in welcher Höhe der Schließfachinhalt versichert ist. Fakt ist: Der Mietvertrag des Bankschließfaches enthält nicht automatisch einen Versicherungsschutz. Bei manchen Instituten ist die Entschädigung auf 5000 bis 20.000 Euro begrenzt.

Oft ist das Einlagern von Bargeld nicht einmal erlaubt und daher nicht mitversichert. Zudem lohnt ein Blick auf die Hausratversicherung: In manchen Fällen ist über sie der Inhalt eines Bankschließfaches mit bis zu 15.000 Euro mitversichert.

Tipp: Mit einer Kundenschließfachversicherung lässt sich die Deckung sogar auf bis zu 500.000 Euro erhöhen.

Markus Hofmann

Der Autor ist Vorsitzender des Vorstands der Ergo Versicherung AG.

Quelle: RP
 
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