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Kolumne
Deutschland bleibt attraktiv

Kolumne: Deutschland bleibt attraktiv
Blick auf Teile der Düsseldorfer Altstadt. FOTO: dpa, Martin Gerten
Soeben endete die mit rund 23.000 Teilnehmern aus 90 Ländern bedeutendste Immobilienmesse Mipim in Cannes. Die gut frequentierten Messestände der Metropolenregionen waren informationsverdichtete Treffpunkte für die Player aus Politik, Verwaltung und Immobilienökonomie.

Der Düsseldorfer Oberbürgermister Thomas Geisel präsentierte erneut auf Englisch Top-Projekte und lud dann in perfektem Französisch zum Grand Départ ein.

Deutschland strahlte mit A- und B-Wachstumszentren und vergleichsweise preiswerten Wohnungs- und Gewerbemieten sowie höheren Renditen unverändert hohe Attraktivität aus.

Besonders Projektentwicklungen und Portfolien aus den Bereichen Residential, Office und Retail, aber auch Hotel und Logistik trafen bei gleichzeitig regionaler Diversifizierung auf rege Anlageresonanz - und Geld: Die Transaktionskassen relevanter Investoren sind unverändert prall gefüllt.

Die meisten von ihnen haben zudem längst ihren Plan B in der Schublade für den Fall einer Marktkrise, ausgelöst durch das Zusammentreffen der am Tag X unausweichlichen Erhöhung des Zinsniveaus mit Marktirritationen wie Brexit, steigender Staatsverschuldung wichtiger Volkswirtschaften und dem Gebaren von Verunsicherungs- und Ausgrenzungsdemagogen sowie menschenverachtenden Populisten aller Couleur.

So ausgestattet standen die transaktionsorientierten Gespräche unter weiterhin optimistisch eingeschätzter Branchenperspektive. Die Mipim wird damit immer mehr zur Arbeitsmesse. Ein mediterraner Vorfrühling lieferte das dazu passende Ambiente.

Wulff Aengevelt

Der Autor ist Geschäftsführender Gesellschafter der Aengevelt Immobilien, Düsseldorf.

Quelle: RP
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