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Kolumne
Wandel des Einzelhandels

Kolumne: Wandel des Einzelhandels
Passanten gehen durch das Einkaufscenter "Centro" in Oberhausen. Das Einkaufszentrum wird für 20 Millionen Euro modernisiert. FOTO: dpa, mku kde
Der Einzelhandelsmarkt in Deutschland unterliegt derzeit einem stetig voranschreitenden Wandlungsprozess.

Einen aktuellen Trend, welchen ich mit großem Interesse verfolge und auch im Rahmen von zahlreichen "Expansionsmandaten" von Kunden begleiten darf, ist die Erschließung des stationären Handels von großen Produzenten sowie von namhaften Online-Händlern.

Beispiele hierfür lassen sich in nahezu allen Branchen finden. So eröffnete der Süßwarenhersteller Storck, der weltweit bekannt geworden ist durch seine Schokoladen- und Bonbonprodukte, vor Kurzem eine Filiale im Centro Oberhausen, in der neben den angebotenen eigenen Produkte auch die Unternehmensgeschichte dem Konsumenten nähergebracht wird.

Darüber hinaus ist der Einzelhandelsmarkt in Deutschland weiterhin stark nachgefragt bei Konzepten aus dem Ausland. Sich dann aber am Ende des Tages auch in Deutschland durchzusetzen, stellt viele Einzelhandelsunternehmen aus anderen Ländern aber immer wieder vor große Herausforderungen.

Denn laut ausländischen Einzelhändlern ist der deutsche Markt einer der "schwierigsten" in Europa. Die Kaufkraft sowie andere wirtschaftliche Kennziffern sind zwar exzellent, jedoch haben die deutschen Kunden im internationalen Vergleich ein eher spezielles Profil.

Insbesondere gibt es hierzulande nur eine geringe Affinität für sogenannte Impulskäufe - anders als in vielen anderen Ländern. Das heißt, man muss hier besondere Reize setzen, um die Kunden zu Umsätzen zu bewegen. Wer dies schafft, wird sich zeigen!

Ignaz Trombello

Der Autor ist Geschäftsführender Gesellschafter von Colliers International Düsseldorf.

Quelle: RP
 
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