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Immobilien werden teurer

Trotz Preisanstieg bleiben Häuser und Wohnungen für viele interessant.

Käufer müssen für Immobilien immer tiefer in die Tasche greifen. Nach Angaben des Verbandes deutscher Pfandbriefbanken (VdP) zogen die Preise für selbst genutzte Wohnungen und Häuser im zweiten Quartal 2017 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5,3 Prozent an. Hoch ist demnach nach wie vor die Nachfrage nach Eigentumswohnungen, die laut VdP bevorzugt in Metropolregionen und in beliebten Universitätsstädten gekauft wurden. Hier überstieg die Nachfrage das Angebot. Daher zogen die Preise für Eigentumswohnungen im Vergleich zum zweiten Quartal 2016 um 6,4 Prozent an. Ähnlich sieht die Lage auf dem Markt für Eigenheime aus, deren Preise in dem Zeitraum um 4,8 Prozent stiegen.

Dennoch bleiben die eigenen vier Wände für viele interessant, wie eine repräsentative Umfrage des Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung im Auftrag der PSD Bank Nord zeigt. Demnach sieht mehr als jeder Zweite eine eigene Immobilie als gute Altersvorsorge an. Für mehr als die Hälfte besteht der größte Vorteil darin, keine Miete zahlen zu müssen. Mehr als zwei Drittel gehen aber davon aus, dass die Preise in den Großstädten und Ballungszentren weiter steigen werden.

(tmn)
 
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