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Mit Steckdosen nicht sparen

Beim Hausbau sollte auf ausreichend viele Anschlüsse geachtet werden.

Das Smartphone braucht dringend neuen Saft - doch alle Steckdosen sind schon belegt? Wenn die Wohnung oder das Haus nicht ausreichend viele Steckdosen hat, ist das ärgerlich. Daher ist wichtig, schon beim Bauen gut zu planen. Denn sind die Stromkreise erst einmal hinter dem Putz verschwunden, ist das Nachrüsten schwierig. Darauf weist die Initiative "Elektro+" hin.

Sie empfiehlt den Einbau von sogenannten Installationsrohren. Mit ihnen ist es möglich, später neue Leitungen zu ziehen, auch ohne zum Beispiel den Putz wieder aufmachen zu müssen. Wie viele Steckdosen und Stromkreise in einem Raum sinnvoll sind, dazu bietet die Richtlinie RAL-RG 678 Orientierung. Nach der Richtlinie umfasst eine mittlere Ausstattung in der Küche zum Beispiel zehn Steckdosen. Im bis zu 20 Quadratmeter großen Wohnzimmer sind acht Steckdosen das Minimum.

Wer nicht genug Steckdosen zur Verfügung hat, behilft sich häufig mit Steckdosenleisten. Das kann aber gefährlich werden: Denn die Wattzahlen der angeschlossenen Geräte addieren sich. Schnell kann man so die Belastungsgrenze überschreiten. Niemals dürften mehrere Leisten ineinander gesteckt werden.

(tmn)
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