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Dämmung
Energie sparen und die Umwelt schonen
Dämmung: Energie sparen und die Umwelt schonen
FOTO: Rockwool, gms
Düsseldorf. Dämmung ist seit 2009 bei Neubauten Pflicht. Werden Altbauten saniert, müssen auch hier bestimmte Vorgaben in Sachen Wärmedämmung berücksichtigt werden.

Die beste Heizungsanlage nutzt nichts, wenn ein Gebäude Wärme verliert, weil eine effektive Dämmung fehlt. Bei Neubauten ist Wärmedämmung Standard und gesetzlich vorgeschrieben durch die EnEV 2009, die Energieeinsparverordnung für Gebäude. Danach besteht für Altbauten keine generelle Pflicht zur Wärmedämmung. Allerdings gibt es Vorgaben, bei ihrer Sanierung die Wärmedämmung effektiver zu gestalten, denn sie hilft nicht nur beim Energie sparen, sondern schont auch die Umwelt. Bei der Entscheidung, Altbauten nachträglich zu dämmen oder nicht, hilft die sogenannte Thermografie, bei der eine Wärmebildkamera optisch den Verlust von Wärmeenergie eines Gebäudes dokumentiert.

Wärmedämmung und ihr Nutzen zu jeder Jahreszeit

Ist ein Einfamilienhaus nicht gedämmt, so entweicht etwa ein Drittel der Wärmeenergie über den Keller, das Dach und die Außenwände. Das entspricht einer Menge von 2.000 Litern Heizöl für ein in den sechziger Jahren erbautes Haus. Tatsächlich können diese gravierenden Wärmeverluste durch Dachdämmung, Fassadendämmung und Innendämmung um zwei Drittel gesenkt werden. Gleichzeitig verbessert sich auch der sommerliche Hitzeschutz, da auch übermäßige Wärme nur langsam in gedämmte Gebäude eindringt. Wird ein Gebäude im Sommer mit einer Klimaanlage gekühlt, so führt die Wärmedämmung auch hier zur Einsparung von Betriebsenergie.

Wärmedämmung: Arten der Dämmung und geeignete Dämmstoffe

Es gibt unterschiedliche Arten der Wärmedämmung mit unterschiedlichen Dämmstoffen. Grundsätzlich wird differenziert zwischen Außendämmung, Innendämmung und Kerndämmung. Dämmstoffplatten eignen sich besonders für Außenwände und zur Dämmung von Kellerdecken. Manche Konstruktionen sind verwinkelt. Hier werden flexible Matten, Einblasflocken oder auch Dämmkeile verwendet. Die Auswahl an geeigneten Materialien ist vielseitig, und so gibt es auch eine Palette von Produkten aus nachwachsenden Rohstoffen, wozu Zellulose, Schafwolle und Flachs gehören. Wichtige Kriterien bei der Wahl geeigneter Dämmstoffe für die Dämmung sind unter anderem das Feuchtigkeitsverhalten und die Alterungsbeständigkeit sowie die Wärmeleitfähigkeit und die Brandschutzklasse.

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