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Rechtzeitig Sanieren
Im Sommer werden Häuser winterfest
Rechtzeitig Sanieren: Im Sommer werden Häuser winterfest
Fassaden, Mauerwerk und Dach müssen vor allem im Winter hohen Belastungen Stand halten. FOTO: RPO
Düsseldorf. Im Winter zeigen sich die Hauptschwächen eines Gebäudes. Während der kalten Monate sind Fassaden, Mauerwerk, Dach und Fundament hohen Belastungen ausgesetzt. Ist die Abwehr nicht ausreichend oder Schutzvorrichtungen veraltet, können Kälte, Frost und Feuchtigkeit eindringen, beschleunigen die Korrosion der Baumaterialien und zwingen Bewohner zum stärkeren Heizen.

Das wiederum kostet sehr viel Geld, vor allem, wenn mit Öl oder Strom geheizt wird. Viele Besitzer und Bewohner alter Häuser klagen über hohe Energiekosten, die Investitionen in Dämmung und Isolierung des Gebäudes verhindern. Ein klassisches Dilemma: Entweder kann sich der Hausbesitzer die Isolierung des Dachstuhls leisten oder das Auffüllen des leeren Öltanks.

Altbauten kommen selten schadensfrei über einen harten Winter, dann wird zusätzlich Geld für Reparaturen fällig: Risse im Putz müssen geflickt, durch Frost gesprengte Mauersteine ersetzt oder feucht gewordene Dachsparren stabilisiert werden. Im April beginnt die beste Zeit, um mit Sanierungen oder Wintervorbereitungen am Haus anzufangen.

Schnelle und nachhaltige Erfolge lassen sich durch das Sanieren der Fenster erzielen. Über diese Kältebrücken geht ein Großteil verschwendeter Heizleistung verloren. Nicht nur undichte Stellen und korrodierte Isolierungen sorgen für Zug und schnelle Abkühlung der Raumluft, sondern auch die Scheiben.

Erfolgversprechende Sanierungs- und Modernisierungskonzepte für Fenster gibt es einige, einen umfassenden Ratgeber stellt Immobilienscout24 zur Verfügung. Wie schlecht die einfache Verglasung früherer Zeiten isoliert, erkennt jeder, wenn er an einem kalten Tag die Hand auf die Scheibe legt. Ohne Roll- oder Schlagläden bilden sich an einfach verglasten Fenstern Eisblumen, die als Freude des armen Mannes bezeichnet wurden.

Bei all ihrer Schönheit sind sie kein gutes Zeichen. Wenn sie abschmelzen, kann das Wasser in hölzerne Rahmen oder Fensterbretter einsickern und dort monatelang bleiben. Doppel- oder Isolierscheiben verhindern das Durchkühlen, lassen das Haus dadurch aber weniger atmen. In Häusern mit hochmoderner Fensterdämmung muss öfter gelüftet werden, damit der Luftaustausch stimmt.

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