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Schutz gegen Winterschäden

Für Hausbesitzer ist es wichtig, die Schneelast ihres Daches zu kennen.

Der Winter hat sich bislang vielerorts vor allem von seiner milden Seite gezeigt. Dennoch sollten Hausbesitzer für plötzliche Wintereinbrüche gewappnet sein. Denn auch im Frühling sind noch heftige Schneefälle möglich - und diese muss das Hausdach tragen können. Wie wappnet man sich für den Notfall?

"Starker Schneefall stellt nicht nur in den Alpenregionen eine Gefahr für die Dächer dar", erklärt Horst Lenz, Präsident der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz. Wichtig ist, dass der Hausbesitzer im Vorfeld schon die Schneelast seines Dachs kennt. Angaben dazu findet er im Standsicherheitsnachweis des Daches. Wer diese Infos nicht mehr hat, sollte sich an das örtliche Bauamt wenden. Grundsätzlich kann man sagen: Je höher der Standort eines Gebäudes liegt, umso mehr schneit es normalerweise in der Region. Und umso höher sind also die vorgeschriebenen Schneelasten.

Diese entspricht aber nicht unbedingt einer bestimmten Schneehöhe: So wiegt feiner Pulverschnee mit einer Höhe von zehn Zentimetern pro Quadratmeter zehn Kilogramm. Nasser Pappschnee wiegt genauso viel bei einer Höhe von nur 2,5 Zentimeter, eine Eisschicht bei einer Höhe von einem Zentimeter.

(tmn)
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