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Umzugsplanung
Wie übersteht man einen Umzug?
Umzugsplanung: Wie übersteht man einen Umzug?
FOTO: RPO
Düsseldorf. Ein Umzug steht vor der Tür - damit dieser reibungslos verläuft, sollten einige Dinge beachtet werden. Mit der richtigen Umzugsplanung funktioniert es!

Eine Umzugsplanung ist eine wichtige Voraussetzung, wenn am Umzugstag alles problemlos verlaufen soll. Auch die Umzugskosten lassen sich mit einer frühzeitigen Umzugsplanung verringern. Mit einer Checkliste bleibt man auf dem neuesten Stand, weil erledigte Dinge abgehakt werden können, unerledigte Dinge jedoch sichtbar bleiben. Wer umziehen möchte, sollte unbedingt auf die Einhaltung der Fristen achten. Wie lang ist die Kündigungsfrist für die alte Wohnung? Darf ein Nachmieter gesucht werden? Die Kündigung an den Vermieter erfolgt schriftlich, am besten als Einschreiben bei der Post. In der Regel beträgt die Kündigungszeit drei Monate.

Umzugshelfer und Umzugskartons rechtzeitig organisieren

Zu einer frühzeitigen Planung gehört auch, sich eine zuverlässige Umzugshilfe zu organisieren. Wenn kein Geld für professionelle Umzugshelfer vorhanden ist, sollten Familienmitglieder und Freunde rechtzeitig über den bevorstehenden Umzug informiert werden. Ein Umzug ist immer eine gute Gelegenheit, um sich von alten Sachen zu trennen. Zudem spart man Umzugskartons, wobei grundsätzlich beachtet werden sollte, dass Kartons nur halb gefüllt werden, damit die Umzugshelfer keinen Rückenschaden erleiden. Die Kartons sind häufig günstig von anderen Privatpersonen, die ebenfalls umgezogen sind, zu erwerben. Angebote finden sich häufig in den lokalen Kleinanzeigen.

Wichtig: Ummeldung der Adresse und Halteverbot

Eine Ummeldung sollte nicht nur im neuen Wohnort erfolgen, sondern auch bei der Post: Hier kann ein Nachsendeauftrag für bis zu einem Jahr beautragt werden. So ist sichergestellt, dass keine Briefe verloren gehen. Wichtig ist auch die Ummeldung bei dem Energieversorger sowie beim Telefon- und Internetanbieter. Damit die Wege für die Helfer möglichst kurz sind, sollte auf der Straße nahe der Wohnungen Platz geschaffen werden. In ländlichen Gegenden reichen häufig an Stühlen befestigte Leinen mit der Aufschrift "Umzug, freihalten" aus. In einer Stadt muss dagegen ein genehmigtes Halteverbotsschild aufgestellt werden.

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