Tricksen bei der Arbeitszeit ist Betrug

Arbeitnehmer müssen bei der Zeiterfassung mit Stempelkarte oder Chip sehr genau und ehrlich sein. Denn wer sich zum Beispiel einstempelt, aber erst noch frühstücken geht, gaukelt seinem Arbeitgeber nur vor, dass er arbeitet. Und das ist Arbeitszeitbetrug. "Wer betrügt, fliegt" - so lautet die Konsequenz, erklärt Michael Eckert, Fachanwalt für Arbeitsrecht und Mitglied im Vorstand des Deutschen Anwaltvereins. Schummlern droht die Kündigung - unter Umständen sogar ohne vorherige Abmahnung. mehr

Betriebsrat darf bei Gespräch dabei sein

Lädt der Chef zum Personalgespräch, müssen Arbeitnehmer sich der Situation nicht ganz alleine stellen. So können sie beispielsweise als Zeugen ein Mitglied des Betriebsrats hinzuziehen, erklärt Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht. Keinen Anspruch haben sie dagegen darauf, einen Dritten, wie zum Beispiel einen Arbeitsrechtsanwalt, hinzuzuziehen. Während des Gesprächs dürfen sich Arbeitnehmer Notizen machen. Heimlich mitschneiden sollten sie das Gespräch aber nicht. Denn dem müsste der Vorgesetzte zustimmen. Ein heimlicher Mitschnitt kann für Beschäftigte wertlos sein, da er vor Gericht nichts gelten würde. Außerdem kann er unter Umständen zu einer außerordentlichen Kündigung führen. mehr

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Borken/Essen. Traktoren, Mähdrescher und Frontlader: Ohne sie läuft bei der Ernte gar nichts. In der Bauwirtschaft sind Maschinen unverzichtbar, die Betonteile heben und millimetergenau einpassen. Für die Wartung und Reparatur sind die Land- und Baumaschinenmechatroniker zuständig. mehr

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Industriekaufleute müssen rechnen können

Elektro-, Fahrzeug- oder Textilunternehmen: Industriekaufleute gibt es fast in jeder Branche. Jedes Jahr beginnen Tausende Jugendliche die Ausbildung. Die Ansprüche der Betriebe sind hoch: Die Mehrheit der Lehrlinge hat inzwischen Abitur. mehr

Urteil in Heilbronn

Sturz bei Tagung unter Alkoholeinfluss ist Arbeitsunfall

Wer bei einer beruflichen Tagung zu tief ins Glas schaut und deswegen stürzt, muss dies als Arbeitsunfall anerkannt bekommen. Dieser Ansicht vertrat das Sozialgericht Heilbronn in einer am Montag veröffentlichten Entscheidung. Kläger war ein 58 Jahre alter Betriebsrat eines internationalen Konzerns mit Sitz in der Region Stuttgart. mehr

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Hierzulande wird über ein Anti-Stress-Gesetz debattiert, weil Arbeitnehmer immer häufiger auch nach Feierabend erreichbar sind. Doch gibt es auch Berufe, in denen man weniger Stress hat? Ein Karriere-Experte aus den USA sagt ja und hat Jobs zusammengestellt, die wenig Stress und viel Geld versprechen. mehr

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Wie Chefs ihre Mitarbeiter in den Burnout treiben

Politik und Unternehmen diskutieren derzeit heftig über das Anti-Stress-Gesetz - denn Burnout und Stress sind Probleme, die Mitarbeitern fast täglich zu schaffen machen. Eine wichtige Ursache dafür ist der Umgang von Chefs mit den Kollegen. Welches Verhalten am belastendsten ist, und was Chefs eigentlich tun sollten, haben wir in einem Experten-Gespräch herausgefunden. Von Susanne Hamannmehr