| 17.33 Uhr
Guten Morgen Montags-Blues
Das nervt uns so am Wochenanfang
Was uns an Montagen besonders nervt
Was uns an Montagen besonders nervt FOTO: gms
Düsseldorf (RPO). Montagmorgen in Deutschland: Die Straßen sind voll, die Menschen unausgeschlafen und schlecht gelaunt. Wissenschaftler nennen das Phänomen den „Montags-Blues“. Was uns zum Wochenanfang so nervt, und was man dagegen tun kann.

Der Montag ist für 79 Prozent der Bundesbürger der schlimmste Tag der Woche, hat das Marktforschungsinstitut Ears and Eyes ermittelt. An keinem anderen Wochentag passieren so viele Arbeitsunfälle. Der Krankenstand ist höher als an den übrigen Tagen. Und sogar die Selbstmordrate ist am Montag am höchsten

Was macht den Wochenanfang so schlimm für uns? Das versucht auch die Wissenschaft herauszufinden. Einige Erklärungsversuche: Hauptgrund für den Blues im Morgengrauen ist unser Rhythmus, der ist nämlich am Wochenende ordentlich durcheinander geraten.

Unser Körper merkt sich, dass wir später ins Bett gehen und morgens länger schlafen. Zum Wochenanfang kann er sich nicht so schnell umstellen. Wenn wir morgens zur Arbeit gehen, schläft unser Körper eigentlich noch. Wir befinden uns in einer Art Jetlag, da dürfen wir uns nicht wundern, dass wir nicht erfrischt aus den Federn springen. Eigentlich wäre es deshalb cleverer, auch am Wochenende früher ins Bett zu gehen. Doch dass ist bekanntlich leichter gesagt als getan.

Muffelfaktor Nummer zwei: Am Wochenende können wir weitgehend frei über unsere Zeit verfügen. Am Montag müssen wir uns wieder vorgegebenen Zeitplänen unterordnen. Das macht unzufrieden. Hinzu kommen bei vielen weitere Belastungen. Zum Beispiel das Pendeln zwischen Beruf und Familie oder Partner am Wochenende. Vielen fällt es da schwer, zur Alltagsroutine zurück zu finden.

Was uns Montagsmorgens am meisten nervt – klicken Sie oben rechts.

Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung.
Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.


Melden Sie diesen Kommentar