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Weltweiter Vergleich
Wo die höchsten Löhne gezahlt werden
Der aktuelle Big-Mäc-Index
Der aktuelle Big-Mäc-Index FOTO: AP
Düsseldorf (RPO). Wer einen richtig guten Stundenlohn bei der Arbeit erzielen will, Deutschland verlassen. Denn in der Schweiz, in den USA und einigen nordeuropäischen Metropolen bleibt Arbeitnehmern nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben am meisten übrig.

Das hat eine Studie der Schweizer Bank UBS ans Licht gebracht. Die Schweizer haben bei 71 Metropolen auf der ganzen Welt untersucht, darunter mit Berlin, Frankfurt und München auch drei deutsche Städte. Absoluter Spitzenreiter in Sachen Durchschnittslohn ist dabei Genf. Dort wird pro Stunde durchschnittlich ein Bruttolohn von gut 20 Euro gezahlt - und davon bleiben immerhin 15 Euro netto übrig. Ebenfalls hohe Nettolöhne werden in Zürich, Kopenhagen und Oslo gezahlt.

Die drei deutschen Städte liegen dagegen sowohl bei den Brutto- wie auch bei Nettolöhnen nur im Mittelfeld. Die Schweizer haben die durchschnittlichen Stundenlöhne anhand von 14 Branchen errechnet. Im weltweiten Durchschnitt beträgt der Nettolohn 6,50 Euro pro Stunde. Die geringsten Verdienste erzielen Beschäftigte in Osteuropa und Südamerika. Im Durchschnitt müssen die Beschäftigten rund 23 Prozent für Steuern und Sozialabgaben wieder an den Staat abgeben.

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