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Nürnberg
Bei drohender Behinderung gibt es berufliche Hilfen

Nürnberg. Von einer Behinderung bedrohte Menschen können Unterstützung für eine berufliche Wiedereingliederung bekommen. Die sogenannten Leistungen zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben (LTA) sind zum Beispiel dazu gedacht, Umschulungen, Weiterbildungen oder technische Hilfsmittel zu finanzieren. Das sagt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit. Mit den Leistungen soll erreicht werden, dass auch Menschen, die gesundheitlich eingeschränkt sind, einem - am besten ihrem erlernten - Beruf nachgehen können.

Zwei Beispiele: Ein Fliesenleger verletzt sich am Knie und kann nicht mehr in seinem Beruf arbeiten. Mit der LTA könnte er in einem Baumarkt eine Umschulung zum Einzelhandelskaufmann machen. Oder kann ein Angestellter wegen Rückenproblemen nicht mehr den ganzen Tag im Büro sitzen, gäbe es Zuschüsse für eine Arbeitsplatz-Umrüstung, damit er seine Aufgaben stehend erledigen kann. LTA beantragen kann, wer aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen oder Behinderungen nicht arbeiten kann. Ein offizieller Grad der Behinderung ist nicht notwendig.

(dpa)
 
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