Cocktail aus Wodka und Tomatensaft
Bloody Mary – der Drink mit der Selleriestange

Bloody Mary wird traditionell mit einer Selleriestange garniert
Eine Bloody Mary – allerdings ohne Selleriestange – wird hier von einem Barkeeper in der Harry's New York Bar angerichtet. FOTO: afp, MEHDI FEDOUACH
Düsseldorf. Was wäre ein Bloody Mary ohne eine Selleriestange? Genau – keine echte Bloody Mary. Doch woher genau die Tradition kommt, ist nicht bekannt, ebenso wenig wie der Ursprung des Namens zu hundert Prozent klar ist.

Eine Bloody Mary kennt (fast) jeder. Der Cocktail aus Wodka und Tomatensaft erfreut sich in vielen Bars größter Beliebtheit. Erstmals soll der Drink 1921 in Paris in der Harry's New York Bar gemischt worden sein, zu gleichen Teilen aus Wodka und Tomatensaft. Die internationale Vereinigung der Barkeeper empfiehlt jedoch, zwei Teile Tomatensaft mit einem Teil Wodka zu mischen.

Woher stammt der Name Bloody Mary?

Fernand Petoit, der mutmaßliche Erfinder des Drinks, nahm seine Idee später von Paris mit nach Chicago, wo er den Cocktail den US-Amerikanerin näher brachte. Woher der Begriff Bloody Mary stammt, ist nicht genau überliefert. Petoit soll einmal gesagt haben, dass der Name angelehnt sei an die Bar "Bucket of Blood Club" in Chicago und eine Kellnerin namens Mary.

Eine andere Theorie besagt, dass der Drink nach der englischen Königin Maria I. Tudor (1516 bis 1558) benannt wurde. Ihre Hoheit bekam eben jenen Namen aufgrund ihrer blutig endenden Protestantenverfolgung von ihrer Nachfolgerin Elisabeth I. verpasst.

Warum ausgerechnet eine Selleriestange zum Getränk gereicht wird, ist nicht bekannt. Sie soll aber dazu dienen, dass man die Bloody Mary umrühren kann und in den Trinkpausen etwas zum Knabbern hat.

(spol)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Bloody Mary wird traditionell mit einer Selleriestange garniert


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.