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Gegen die Feiertagspfunde
Der große Diät-Check
Das kleine Diät-Lexikon
Das kleine Diät-Lexikon FOTO: dapd, dapd
Düsseldorf. Ente, Lebkuchen und Glühwein - zu den Feiertagen gibt es immer extra viele Leckerein. Doch was extra-gut schmeckt, macht sich oft auch als extra Pfunde auf den Hüften bemerkbar. Lesen Sie, welche Diäten gesund sind, wann kein Jojo-Effekt auftritt und wie die Kilos besonders schnell purzeln.

Erst die Adventszeit, dann Weihnachten und zu guter Letzt Silvester - in den Wintermonaten ist ausgiebiges Schlemmen vorprogrammiert. Wer im Januar den angefutterten Extra-Pfunden den Garaus machen will, ist dann auf der Suche nach einer Diät, die gesund ist und sich gut durchhalten lässt. Vor allem der gefürchtete Jo-Jo-Effekt sollte ausbleiben.

Eine gute Diät, so scheint es, ist jedoch gar nicht so leicht zu finden. Von Volksweisheiten wie FDH (Friss-die-Hälfte), über Klassiker wie die Glyx-Diät bis zu durchgestylten Abnehmprogrammen wie Metabollic Balance sind in den Ratgeber-Büchern eine Flut von Diätmethoden zu finden. Doch nicht alle Varianten sind für jeden geeignet - oder auch gesund.

>> Hier: Das kleine Diät-Lexikon

Nicht zu streng sein 

Auch wenn die zusätzlichen Pfunde nerven, wegen ein oder zwei Kilo zu viel sollte man keine ernsthafte Diät anfangen. Der kleine Winterbauch schmilzt auch mit leichten Verhaltensänderungen im Alltag dahin.

Wer sich gänzlich unsicher über sein Optimalgewicht ist, sollte zunächst seinen Body-Mass-Index (BMI) berechnen. Der BMI ergibt sich aus dem Gewicht geteilt durch die Körpergröße zum Quadrat. Er ist eine Messzahl mit der sich das aktuelle Körpergewicht bewerten lässt. Hebt die Dezembervöllerei das Gewicht über den empfohlenen BMI-Wert, ist eine Diät empfehlenswert. Zum berechnen Ihres BMIs klicken Sie hier.

Schlank ohne Diät

Langwieriges Quälen und Fasten ist oftmals gar nicht nötig. Schon einige kleine  Verhaltensänderungen im Alltag können dabei helfen, die überflüssigen Kilos langfristig los zu werden. Öfters mal die Treppe nehmen oder Obst und Gemüse in die alltägliche Ernährung einzubringen, kann so schon die Waage nach unten zeigen lassen.

Lassen Sie Weißbrot, Pizza und Burger links liegen und setzen Sie statt dessen auf ballststoffreiche Kost. Vollkornbrot und Hülsenfrüchte quellen im Magen auf, und machen somit satter. Außerdem lassen sie das Bauchfett besonders rasch und gesund schmelzen. Verzichten Sie außerdem auf Zwischenmahlzeiten. Studien haben gezeigt, dass Zwischemahlzeiten auf das Gewicht schlagen. Für Diabetiker sind sie sogar gesundheitsschädlich. Weitere Tipps zum Abnehmen ohne Diät finden Sie in unserer Bilderstrecke.

Welche Diät ungesund ist

Diäten bei denen fast gar nichts oder nur eine Art Lebensmittel gegessen wird (etwa die Nulldiät, die Hollywood-Diät oder die Kohlsuppendiät) sollte man besser vermeiden. Wer am Tag nur ein halbes Brot und eine Möhre isst, läuft Gefahr, Mangelerscheinungen zu bekommen und steuert zudem auf einen extremen Jo-Jo-Effekt zu. Da der Körper mit dem plötzlichen Mangel an Nahrung und Kalorien nicht fertig wird, lagert er wieder Fett ein, sobald etwas mehr Nahrung aufgenommen wird. 

Auch wenn es schön wäre, innerhalb von ein paar Tagen mehrere Kilos abzunehmen, sollten Sie lieber auf Diäten setzen, die langfristig wirken. Sie sind vor allem daran zu erkennen, dass sie mehr mit einer grundlegende Nahrungsumstellung arbeiten, als mit auf einen Nährungswechel für einen bestimmten Zeitraum.

>> Die verrücktesten Diäten der Welt

Welche Diät gesund ist

Welche Diät gesund ist, hängt stark von der individuellen Konstitution ab. Diäten setzen in der Regel darauf, eine bestimmte Komponente zu reduzieren und dafür eine andere zu erhöhen. So setzten Atkins und Glyx-Diät auf die Reduktion von Kohlehydraten. Weight Watchers und die Fit for Fun Diät achten dagegen vor allem auf den Fettgehalt der Nahrungsmittel. Erheblich effektiver und gesünder werden Diäten in der Kombination mit regelmäßigem Sport.

Gerade wenn das Thema Gewichtsreduktion ein Dauerbrenner für Sie sein sollte, empfiehlt sich ein Besuch bei einem Ernährungsberater. Er kann die optimale Diät für Ihren Körpertyp empfehlen und mit Ihnen einen Diätpan erstellen. Gute Ansprechpartner finden Sie oftmals schon in Fitnesstudios. Alternativ lohnt die Recherche im Internet oder eine Empfehlung vom Hausarzt einzuholen.

Quelle: anch/csi/anch
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