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Essen für die Gesundheit
Gesund durch makrobiotische Lebensmittel

So wurden die Smoothies gemixt
So wurden die Smoothies gemixt FOTO: Saskia Nothofer
Düsseldorf. Basierend auf asiatischen Philosophien, hat die makrobiotische Ernährung schon seit Jahrzehnten auch viele Anhänger in Europa.

Mittelpunkt dieser Ernährung sind frische biologische Speisen, die den Körper mit Ballaststoffen und Kohlenhydraten versorgen. Einfache Prinzipien und naturbelassene Lebensmittel machen die makrobiotische Ernährung zudem preiswert und überall anwendbar.

Wer sich makrobiotisch ernährt, setzt auf einen ausgewogenen Speiseplan mit saisonalen und regionalen Produkten. Tiefkühlkost, Fertiggerichte und raffinierte Nahrungsmittel werden dabei ebenso vermieden wie Alkohol, Nachtschattengewächse, Fleisch, Zucker, Koffein und Milchprodukte. Der Schwerpunkt dieser Ernährungsform liegt auf vollwertigem Gemüse und Getreide, insbesondere auf braunem Reis und fermentierter Sojasoße. Makrobiotische Ernährung ist dennoch nicht eintönig, denn aus den vielen erlaubten Lebensmitteln lassen sich durch einfaches Dünsten, leichtes Kochen oder kurzes Braten köstliche Speisen herstellen.

Ist makrobiotische Ernährung gesund?

Die makrobiotische Ernährung erlaubt vorrangig das Essen von Getreide, wie Reis, Hirse und Roggen, die durch Gemüse, Hülsenfrüchte, Sojaprodukte, Nüsse, Algen, Samen, Obst und Fisch ergänzt werden dürfen. Damit setzt die makrobiotische Ernährung auf sehr gesunde Kost. Dennoch kann es durch den Verzicht auf Fleisch, Milchprodukte sowie einige Gemüsesorten zu einem Nährstoffmangel kommen. Viele Ernährungswissenschaftler betrachten die makrobiotische Lebensweise jedoch als eine gute Methode, um bei Krankheiten zu genesen und gesund zu bleiben.

Makrobiotische Ernährung erfordert Disziplin

Wer sich makrobiotisch ernähren möchte, sollte sich zunächst mit der Lehre des Japaners Georges Ohsawa auseinandersetzen, der die moderne Makrobiotik begründet hat. Alle Lebensmittel sind in Yin und Yang nach ihren energetischen Eigenschaften eingeteilt, die in einem bestimmten Verhältnis verzehrt werden sollen. Weiterhin gibt es zehn Stufen der makrobiotischen Ernährung, die von -3 bis 7 reichen, wobei mit Stufe 7 als Umstellungsdiät mit 100 Prozent Getreide begonnen wird. In jeder weiteren Stufe wird der Anteil an Getreide zugunsten anderer Nahrungsmittel prozentual verringert.

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