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Wie eine ausgewogene Ernährung hilft
Reizdarm und Ernährung - Gesundheit geht vor

Das kleine Diät-Lexikon
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Düsseldorf. Reizdarm und Ernährung - ein gesundheitlich angeschlagener Darm gehört mit zu den unangenehmsten Erkrankungen.

Belastende Symptome und geduldfordernde Behandlung sind die Folge eines Reizdarmsyndroms. Wer im Vorfeld auf eine ausgewogene Ernährung mit viel Flüssigkeit und ruhigen Mahlzeiten achtet, tut seinem Darm viel Gutes.

Schon in der Antike wusste man, dass die Gesundheit im Darm beginnt. Ein irritierter Darm ist meist nicht in der Lage die Verdauungsnährstoffe korrekt aufzunehmen, die dem Körper dann zur Ausgewogenheit fehlen. Hält dieser Zustand an und kommen Schmerzen hinzu, spricht man vom Reizdarm. Hierbei ist die Darmflora meist außer Takt geraten und muss wieder reaktiviert werden. Die Symptomatik des gereizten Darms ist recht vielfältig und muss daher auf jeden Fall vom Arzt diagnostiziert werden, er gibt naturgemäß auch die Behandlung vor. Reizdarm und Ernährung sind daher ein wichtiges Thema.

Das Reizdarmsyndrom - Symptome, Folgen und Risiken

Ein Reizdarm kann sich auf unterschiedliche Arten äußern, zu diesen gehören Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall und Verstopfung. Auslöser hierfür sind auf mögliche Störungen in folgenden Bereichen zurückzuführen: Darmflora, Ernährung und Stress. Aber auch Darminfekte sowie eine genetische Veranlagung können den Reizdarm begünstigen. Bleibt ein solcher unbehandelt, kommt es häufig zu einer anhaltend depressiven Verstimmung, da Symptome und Schmerzen den Alltag manifest überlagern und beeinflussen. Unbehandelt kann das Reizdarmsyndrom eine chronische Darmentzündung oder sogar Darmkrebs zur Folge haben. Daher ist es wichtig, die vom Arzt vorgegebene Reizdarm Ernährung einzuhalten.

Reizdarm und Ernährung – das richtige Gleichgewicht

Reizdarm und Ernährung ist ein viel diskutiertes Thema. Die richtige Ernährungsweise beim Reizdarmsyndrom per se gibt es nicht. Ausreichende Flüssigkeitszufuhr und eine an der Ernährungspyramide ausgerichtete ausgewogene Ernährung bilden die Basis eines gesunden Darms. Da dieser äußerst sensibel auf unsere Psyche reagiert, sollte das Essen in Ruhe vonstattengehen, ohne Fernsehen, arbeiten oder gar Streitigkeiten am Tisch. So kann ein Reizdarm durch Ernährung, die sich an der Ernährungspyramide orientiert, bereits im Vorfeld vermieden werden. In der Akutphase eines gereizten Darms sollte jedenfalls dem Diätvorschlag des Arztes vertraut werden.

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