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Studie
Vegetarier haben weniger Vorurteile

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Mainz/Wuppertal. Vegetarier und Veganer sind die besseren Menschen, denn sie haben weniger Vorurteile und widersetzen sich eher autoritären Strukturen. Zu dieser Schlussfolgerung kommt zumindest eine neue Studie von Medizinern und Psychologen der Universitäten Mainz und Wuppertal.

Bei ihrer Befragung von 1.400 Personen sei ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Ernährung und einem Hang zur Vorverurteilung von Minderheiten und "sozialer Dominanzorientierung" aufgefallen, betonten die Wissenschaftler in ihrer im "British Food Journal" veröffentlichen Analyse.

Fleischesser wiesen im Vergleich zu Vegetariern und Veganern eine "höhere Neigung zu Vorurteilen" auf, erklärte Studienleiterin Susanne Singer. Zudem befürworteten sie eher autoritäre Strukturen.

"Menschen, die sich vegan oder vegetarisch ernähren, halten offenbar nicht so stark an Althergebrachtem fest, außerdem bevorzugen sie häufiger gleichwertige Beziehungen gegenüber hierarchischen", so die Wuppertaler Psychologin Petra Veser. Dabei seien die Unterschiede bei Männern noch deutlicher ausgeprägt als bei Frauen.

Tipp: Lesen Sie hier ein Interview mit einer Ex-Veganerin.

(KNA)
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